Herzlichen Glückwunsch!

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Palmen inmitten von verschneiten Berggipfeln
Zu meinem 40. Geburtstag wurde ich wieder reichlich beschenkt – ein Geschenk jedoch stach meilenweit voraus – eine Reise in die Berge. Was gibt es schon schöneres, als eine Reise zu zweit an einen idyllischen Ort inklusive frischer Bergluft und ganz viel Wellness? Richtig eigentlich, nichts. Seither habe ich das herrliche Südtirol nur gut in Erinnerung.


Vor dem Geburtstag…


war ich vor allen Dingen in einem unheimlichen Stress. Wie es nun mal so ist, arbeitet man für die eigene Geburtstagsparty immer am meisten. Man bereitet die Mahlzeiten vor, backt verschiedene Kuchen und Torten, schmückt die Wohnung für ein feierliches Ambiente und bemüht sich einfach nur darum, dass die Gäste sich wohlfühlen. Während der Feier umsorgt man die Gäste, läuft gefühlte 100 Kilometer, nur damit, natürlich die Gäste sich wohlfühlen. Nach der Feier begleitet man die Feierwütigen nach draußen, räumt man alles auf, wäscht ab und wer fühlt sich nun an meinem Geburtstag wohl? Die Gäste, richtig. Mein Wohlgefühl lag nun wie immer bei null bis mein aufmerksamer Ehemann letztendlich mit seinem Geschenk vor mir stand. Nicht nur, dass er mir bei Aufräumen half, nein er schenkte mir eine Wellness-Reise, damit ich mich auch mal wieder entspannen kann – in mir stieg die Vorfreude an.

Guten Morgen Südtirol!


Bereits bei der Anreise empfing uns die wunderschöne Berglandschaft in den Alpen. Verschneite Gebirgsgipfel und diese transparenten Seen – als wir die Fenster öffneten strömte die frische Bergluft nur so ins Auto und wir spürten sofort, dass wir im Urlaub angekommen sind. All der Stress von zu Hause schien, bei dem Anblick, wie weggeblasen. Keine Hektik und Unruhe mehr und rein ins Vergnügen!


Südtirol – Entspannung und Action zugleich


Mein Mann bewies ein wahrhaftiges Gespür für gute Urlaubsdestinationen. Zum ersten Mal reisten wir nach Südtirol und zum ersten Mal hatten wir einen wirklich wundervollen und unbeschwerten Urlaub. Wir waren zwar noch nicht oft im Ausland, wobei man Südtirol jetzt auch nicht wirklich als Ausland bezeichnen kann, denn die Amtssprache ist neben italienisch und ladinisch, ebenfalls deutsch. Daher trifft man hier auch auf eine zusammengewürfelte Kultur der Einheimischen – und wegen der Touristen sowieso. Wir trafen Amerikaner, Australier, aber auch Deutsche und Holländer. Alle hatten das gleiche Ziel, wie wir: Entspannen und Sport. Wir waren zur Höchstzeit da, denn dann verwandeln sich die Berge in ein wundervolles Schneemärchen. Wir befanden uns stets von morgens bis zum späten Nachmittag auf der Piste. Skifahren sind wir im angrenzenden Gebirge unseres Heimatortes jeden Winter – die sind jedoch keinesfalls mit den Dolomiten vergleichbar. Am Abend holten wir uns dann noch unsere Ration Wellness ab und schliefen vor lauter Anstrengung und Erlebnissen immer sofort ein.

Empfehlenswerte Orte:


• Partschins-Rabland-Töll: auch als das Tor zur Texelgruppe bezeichnet. Hier haben wir eine abenteuergeladene Schneeschuhwanderung hinter uns gebracht.

• Tisens und Prissian: Die zwei Burgendörfer liegen abseits des Massentourismus. Damals reiste sogar der Adel dort hin.

• Passeiertal: Während eines Aufenthalts in Meran ein absolutes MUSS! Auch hier kann man an stundenlangen Wanderungen in den Hauptorten Sankt Martin und Sankt Leonhard teilnehmen.

Fazit


Wir haben Südtirol in den vergangenen Jahren ziemlich unter die Lupe genommen, denn selbstverständlich ist nicht bei dem einen Mal Südtirol geblieben. Dieses Jahr wollen wir die Dolomiten im Sommer erleben und sind schon ganz gespannt.
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