Kleiderkammer Meiendorf schließt im Juli

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Kleiderkammer Meiendorf: Die Kleidung ist nach Größe und Geschlecht sortiert Archivfoto: wb
Hamburg: Borsteler Chaussee 119 |

Aufgrund der aktuellen Flüchtlingszahlen wird der Mietvertrag nicht verlängert. Es werden keine Spenden mehr angenommen

Meiendorf Die Kleiderkammer-Meiendorf muss schließen. Ab sofort können daher keine Kleiderspenden mehr angenommen werden. Das teilt Ursula Schwoch für das Kleiderkammer-Team jetzt mit. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingslage in Hamburg werde der Mietvertrag für die Halle auf dem Gelände der Elbe Werkstätten am Meiendorfer Mühlenweg nicht verlängert, deshalb beende die Kleiderkammer-Meiendorf ihr Engagement im Juli 2017, heißt es weiter in der Mitteilung.

Kleiderspenden nicht mehr angenommen

Da die Halle leer und besenrein übergeben werden muss, wird die Annahme von Kleidung eingestellt. Ausgaben an die Bewohner der umliegenden Erstaufnahmen finden noch bis Mitte Juli statt, um die Geflüchteten mit passender, der Jahreszeit entsprechender Kleidung zu versorgen. Da die Spendenbereitschaft der Bevölkerung sehr groß war, ist genügend Kleidung für die letzten Ausgaben vorhanden. Die Kleidung, die nicht mehr ausgegeben werden kann, wird an andere Hilfsorganisationen abgegeben.

Dank an Helfer

Die Meiendorfer Kleiderkammer dankt allen Spendern und vor allem den ehrenamtlichen Helfern für die großartige Unterstützung. Gemeinsam habe man damit Spuren hinterlassen und ein Zeichen gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit setzen können, heißt es abschließend in der Mitteilung des Kleiderkammer-Teams. (wb)

Weitere Infos: Kleiderkammer Meiendorf

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