Hamburger Sportverein Barmbek-Uhlenhorst wieder Erster in Hamburg

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Barmbeks Jannik Landwehr (re.) kann den Schuss von Ulas Dogan (li.) abblockenFoto: Thomas Hoyer

Leistungsgerechtes 1:1 im Verfolgerduell gegen Croatia

Von Thomas Hoyer
Hamburg. Ein 1:1 im Spitzenspiel gegen Croatia reichte den Bezirksligakickern des HSV Barmbek-Uhlenhorst, um den eine Woche zuvor verlorenen „Platz an der Sonne“ wieder zurückzuerobern.Der Tabellenführer SC Poppenbüttel kam beim Glashütter SV gleich mit 2:5 unter die Räder. Während die Barmbeker bei noch drei ausstehenden Spielen wieder aus eigener Kraft Meister werden können, müssen die nur einen Punkt zurückliegenden Verfolger Victoria II, Poppenbüttel und Croatia auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters hoffen.
Für beide Mannschaften ging es nach den Niederlagen des Vorwochenendes um alles oder nichts, schließlich konnte keiner ahnen, dass Poppenbüttel wenige Stunde später verlieren würde. In der ersten Halbzeit legte sich Croatia vor 120 Zuschauern auf dem Ruprechtplatz mächtig ins Zeug. Der Gast erspielte sich dabei ein klares Übergewicht, gewann die meisten Zweikämpfe, doch wurden fast alle Angriffe vor dem Strafraum abgefangen. So dauerte es bis zur 40. Minute, ehe Ivan Klaric nach direkten Freistoß von Kapitän Abdul Inlanli in die Mauer und einem ebenfalls geblockten Nachschuss von Ante Madunic im dritten Versuch flach aus 16 Metern das verdiente 1:0 gelang. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild gewaltig. Die Platzherren waren plötzlich sehr präsent, übernahmen ihrerseits das Kommando, eroberten die Bälle und machten Druck. Der Lohn dafür blieb nicht aus: In der 58. Minute verlängerte Jannik Landwehr einen Freistoß von Marco Wiedemann auf den ersten Pfosten, wo der zur Pause für Kevin Puchert eingewechselte Stefan Obst goldrichtig stand und aus vier Metern zum 1:1 einnetzte (58.). In der Folge bestimmten die Barmbeker weiter das Geschehen, waren mehr im Ballbesitz, doch echte Hochkaräter sprangen dabei nicht heraus. Bis zur 85. Minute, als Obst aus 16 Metern frei zum Schuss kam, doch strich die Kugel knapp am langen Eck vorbei.
„Dem Gegner nützt der eine Zähler mehr als uns. Meine Spieler kommen offenbar mit dem Druck nicht klar. Die Köpfe sind nicht frei“, so Croatias Trainer Oliver Madejski. „Anders kann ich mir den Leistungsabfall nach der Pause einfach nicht erklären.“
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