Förderprogramme unterstützen die Ausbildung

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Hamburg. Fachkräfte im Handwerk sind stark nachgefragt. Tendenz stei-gend. In Hamburg werden, nach einem Bericht des Hamburger Abendblattes, vor dem Hintergrund einer bevorstehenden massiven Erhöhung der Wohnungsbauten besonders alle Gewerke rund um das Bauwesen vermehrt benötigt.

Bereits jetzt klagen Bauherren über zu wenige Kapazitäten bei den Handwerksbetrieben. Wer sich aktuell für eine Ausbildung beispielsweise in den Bereichen Sanitär, Heizung, Klempner, Bau oder Elektro entscheidet, hat beste Berufsaussichten. Allerdings ist für viele Berufe ein Schulabschluss Grundvoraussetzung für die Aufnahme der Lehre. Zwar ist die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss in den vergangenen zehn Jahren gesunken, trotzdem sind nach Angaben der Handwerkskammer in Hamburg noch immer rund 25 Prozent der Jugendlichen aufgrund eines fehlenden beziehungsweise schlechten Hauptschulabschlusses oder anderer Hinter-gründe nicht ausbildungsbereit. Doch es gibt Hilfe. Bernd Seeger, Geschäftsführer der Innung Sanitär, Heizung, Klempner Hamburg, dazu: „Die WHDI-Bildungs-GmbH unterstützt und berät junge Leute ohne Schulabschluss schon seit mehr als zehn Jahren dabei, mit speziellen Förderprogrammen ihren Weg in die Ausbildung zu finden. Dazu gehört auch das Hamburger Ausbildungsprogramm (HAP), durch das Jugendliche mit schlechten Startchancen eine sozialpädagogisch und auf den individuellen Bedarf angepasste begleitete betriebliche Ausbildung erhalten.“

In Zusammenarbeit mit dem Senat der Stadt Hamburg und der Bundesagentur für Arbeit informiert die WHDI-Bildungs-GmbH über HAP. Teilnehmern bietet es eine überbetriebliche Ausbildung in entsprechenden Werkstätten, die Jugendlichen mit Förderbedarf, die nicht älter als 24 Jahre alt sind, den Übergang in eine betriebliche Ausbildung erleichtert und einen Berufsab-schluss mit Gesellenbrief ermöglicht. Aktuell gibt es freie Plätze für Kfz-Mechaniker, Bäcker, in den Bereichen Elektro, Sanitär, Heizung, Klempner sowie in den Bauberufen. Ausbildungsstart ist 1. September 2013. Eine besondere Unterstützung während der betrieblichen Ausbildung bietet die aus-bildungsbegleitende und durch die Bundesagentur für Arbeit finanzierte Hilfe (abH): „Jugendliche und Erwachsene, bei denen schulische oder auch soziale Probleme zu einem Abbruch der Ausbildung führen könnten, erhalten mit der abH eine zusätzliche Förderung und Hilfe. Die WHDI-Bildungs-GmbH steht den Auszubildenden bei Fragen und Problemen zur Seite. Die Anmeldungen zu den jeweiligen Programmen müssen aber über die Bundesagentur für Arbeit gemacht werden“, erklärt Seeger. Weitere Informationen zu den Förderprogrammen gibt es im Internet unter http://www.whdi-bildung.de.

Alle jungen Leute, die sich für das Thema Beruf und Karriere im Handwerk interessieren, können sich im Internet auf www.innung.org über die Reiter „Über uns“ und „Mitglieder“ informieren. Einfach die Innung auswählen, die zum Berufswunsch passt und Kontakt aufnehmen. Auch auf Facebook in-formiert WHDI über die Ausbildung im Handwerk mit dem "Facebooktagebuch" und regelmäßigen Statusmeldungen:
www.facebook.com/whdi.hamburg
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