Bundestagswahl 2017: Zwei Kreuze für die Zukunft der Wildtiere

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Dass der HTV immer mehr exotische Schützlinge wie Zwerggürtelschweif Noa beherbergt, ist auch Folge des unregulierten Handels. Foto: Hamburger Tierschutzverein
In gut zwei Wochen wählt Deutschland eine neue Regierung. Unser Kooperationspartner Pro Wildlife e. V. hat die im Bundestag vertretenen Parteien sowie die FDP gefragt, wie sie sich beim Tier- und Artenschutz für die kommenden vier Jahre positionieren. Bei den Antworten gibt es große Unterschiede.

Vor allem in Bezug auf die Schwerpunktthemen Wildtierhandel und Exotenhaltung werden die verschiedenen Positionen deutlich: So wollen die von Pro Wildlife und dem Hamburger Tierschutzverein geforderte Positivliste für Wildtiere nur zwei der befragten Parteien – Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke – umsetzen. Die SPD hält sie zumindest noch als letztes Mittel für wichtig. Ähnlich sieht es beim Importverbot von Wildfängen aus. Die Union will von einem generellen Verbot nichts wissen, Grüne und Linke sind für ein Verbot. Die FDP hat auf die meisten der gestellten Fragen gar nicht geantwortet.
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