Eilbek statt Ritterstraße?

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Die U-Bahnstation Ritterstraße könnte, wenn es nach einigen Anwohnern geht, in „Eilbek“ umbenannt werden, damit sich der Stadtteil besser mit der Station identifizieren kann Foto: Grell
Hamburg: U-Bahn Ritterstraße |

Namensänderung der U-Bahnhaltestelle der Linie U 1 für mehr Identifikation mit dem Stadtteil. Meinungen geteilt

Von Karen Grell
Eilbek
Nicht nur auf dem Dulsberg möchten die Anwohner ihre U-Bahnstation nach dem Stadtteil umbenennen (das Wochenblatt berichtete), auch die Eilbeker hätten gern einen U-Bahnhof mit dem Namen ihres Stadtteils. So könnte, nach Meinung der Bewohner im Quartier die Station Ritterstraße in Zukunft „Eilbek“ heißen.

Identifikation der Anwohner

Bei dieser Idee, die auch bei den Eilbeker Stadtteilgesprächen vorgestellt wurde, geht es um die Identifikation der Anwohner mit ihrem Viertel, so wie es auch viele andere Stationen, wie Wandsbek Markt oder Berne und Farmsen anbieten. Mit der Namensänderung wären allerdings auch die Erneuerung der Stadtpläne und vieler Flyer von Institutionen und Gewerbetreibenden vor Ort verbunden, was wiederum für Kritik an den bestehenden Plänen sorgt. Umfragen im Stadtteil haben gezeigt, dass die Meinungen zur Stationsbenennung der Bewohner Eilbeks ganz unterschiedlich sind.

Für Zusammenhalt im Stadtteil

Die Befürworter der Namensänderung betonen, dass Eilbek ein sehr kleines Viertel sei, das sich neben dem Wandsbeker Zentrum immer wieder seinen Platz erkämpfen müsse. Schon lange plädieren die Anwohner Eilbeks deshalb auch für eine eindeutige Mitte im Quartier. Durch die breite Wandsbeker Chaussee sei der Stadtteil in der Mitte zerschnitten und man brauche einen Ort, an dem die Bewohner ihre Zugehörigkeit auch zum Ausdruck bringen können. Eine eigene U-Bahnstation wäre vielleicht ein weiterer Schritt in Richtung Zusammenhalt im Stadtteil.

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1 Kommentar
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Kurt Hoffmann aus Hamm | 04.03.2017 | 09:44  
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