Hundehasser in Wandsbek unterwegs

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Glasscherben wie diese liegen immer wieder im Jacobipark. Für Hundebesitzer ist das beunruhigend Foto: mdt
Hamburg: Jacobipark Eilbek |

Im Jacobipark finden Hundehalter immer wieder Scherben. Polizei sperrt Freilauffläche

Wandsbek Hamburg ist gut zu seinen Hunden. Auf mehr als 100 Plätzen können Hundebesitzer ihre Lieblinge von der Leine lassen, in Bergedorf gibt es sogar drei Badestellen für die Vierbeiner. Einigen Hamburgern sind die Hunde aber offenbar ein Dorn im Auge, immer wieder warnen sich Hundebesitzer vor Giftködern oder anderen Fallen in Parks.

Polizei sperrt Fläche

Am Jakobipark in Wandsbek tritt offenbar ein besonders hartnäckiger Hundehasser immer wieder in Aktion. In der Nacht auf den 14. Januar verstreute ein Unbekannter tausende Scherben auf der gesamten Freilauffläche. Besonders perfide: Der Täter muss über längere Zeit Flaschen gesammelt und diese dann in kleine Scherben zertrümmert haben, bevor er sie im Jakobipark verteilte. Unter den Resten sind Teile von verschiedensten Glasbehältern, große Stücke wie zum Beispiel ein abgebrochener Flaschenboden war nicht darunter. Ein Zeuge rief am 14. Januar die Polizei. Die Beamten sperrten den Bereich ab. „Es war offensichtlich, dass die Fläche nicht mehr genutzt werden kann“, so eine Sprecherin der Polizei.

Hundehalter in Angst

Auch nach der Reinigung durch die Stadt liegen noch unzählige scharfe Glassplitter auf dem 100 mal 40 Meter großen eingezäunten Areal im Jakobipark herum. Susanne Kröger hat kein gutes Gefühl mehr, wenn sie ihren Hund Muffin von der Leine lässt. Der siebenjährige Shar-Pei Beagle-Mischling ist sehr neugierig, kann es kaum erwarten von der Leine gelassen zu werden. „Ich komme aber trotzdem her. Die Hundehasser wollen doch nur, dass wir zuhause bleiben“, sagt die 51-Jährige. Einige Hundebesitzer vermuteten, dass ein Streit mit Anwohnern um laute Hunde nun erneut eskaliert sein könnte. Die Polizei hat keine Spur in dem Fall. (wb)

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