KinderSonntag im Tierheim über Schwäne und Co. an Hamburgs Gewässern

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Brütende Schwäne auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Foto: Hamburger Tierschutzverein

Beim KinderSonntag im Tierheim des Hamburger Tierschutzvereins lernten die Kinder am vergangenen Wochenende die häufigsten Wasservögel in Hamburg kennen. Im Mittelpunkt stand dabei der Schwan.

Wer genau hinschaut, kann an Hamburgs Flüssen, Seen und Teichen jetzt nicht nur verschiedene Wasservögel sehen, sondern auch das ein oder andere Nest von ihnen entdecken. Die weißen Höckerschwäne bauen natürlich die größten Nester – und Vorsicht! Papa Schwan mag es gar nicht, wenn man sich dem Nest und später den geschlüpften Schwanenküken zu sehr nähert.

Neben den wild lebenden Schwänen gibt es in Hamburg rund 120 sogenannte Alsterschwäne. Sie werden vom Schwanenvater Olaf Nieß betreut. Er arbeitet für die Stadt Hamburg. Der Sage nach wird es unserer Stadt Hamburg wirtschaftlich so lange gut gehen, wie es die Schwäne auf der Alster gibt. Wegfliegen können die Alsterschwäne nicht, weil den meisten von ihnen die Schwungfedern an den Flügeln gekürzt wurden. Das finden wir Tierschützer nicht gut.

Den Küken von Schwan, Stockente, Graugans, Teichhuhn, Blässhuhn und Haubentaucher drohen viele Gefahren. Wild lebende Tiere wie zum Beispiel Füchse, Ratten und Greifvögel verspeisen gerne kleine Küken. Durch Krankheiten und kaltes Regenwetter können die Kleinen ebenso vorzeitig sterben.

Was können wir für die Wasservögel tun? Wir sollten sie nicht füttern, weil Brot den Tieren nicht bekommt und die Wasserqualität durch Brotreste schlechter wird. Hunde bitte in Ufernähe anleinen, damit sie die Tiere nicht verängstigen, jagen oder beißen. Durch Angelschnüre und Angelhaken sind schon viele Tiere schlimm verletzt worden. Müll gehört sowieso niemals in die Natur. Generell beobachten wir die Tiere in Ruhe und mit genügend Abstand. Wer einen Wasservogel in Not sieht, kann Olaf Nieß oder den Hamburger Tierschutzverein verständigen.

www.hamburger-tierschutzverein.de
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