Sicherer zur Grundschule Wielandstraße

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An der Kreuzung Wielandstraße, Schellingstraße sindSperrflächen aufgetragen worden Foto: Menzel
 
Der Elternrat um den Vorsitzenden Carsten Schelk setzt sich für mehr Sicherheit der Kinder ein Foto: Menzel
Hamburg: Wielandstraße 9 |

Sperrflächen sollen Halten im Kreuzungsbereich Wielandstraße, Schellingstraße unterbinden

Von Siegmund Menzel
Eilbek
Freude beim Elternrat der Grundschule Wielandstraße: An den vier Ecken der Kreuzung Wielandstraße/Schellingstraße sind kürzlich deutlich sichtbare Sperrflächen aufgetragen worden. Sie sollen die Verkehrssicherheit im direkten Schulumfeld erhöhen, heißt es in einer Anordnung der zuständigen Straßenverkehrsbehörde. Im genannten Knoten werden vor allem morgens, wenn die Eltern ihre Kinder zur Schule bringen, alle vier Ecken zugeparkt (das Wochenblatt berichtete). Kinder müssten dann zwischen parkenden Fahrzeugen die Fahrbahnen überqueren, so die Begründung.

Eltern kämpfen seit Jahren


Der Elternrat setzt sich seit Jahren für mehr Sicherheit ein und machte immer wieder auf die gefährliche Situation aufmerksam: Jeweils morgens kurz vor acht Uhr bringen viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule und fahren in die auf beiden Seiten zugeparkte Sackgasse. Einige Mädchen und Jungen würden bereits an den Ecken der Kreuzung Wielandstraße/Schellingstraße aussteigen. Eckparken gehe gar nicht, die unübersichtliche Parksituation sei eine Gefahrenstelle, meinte der Elternrat. Der Regionalausschuss Wandsbek und die Bezirksversammlung unterstützten das Anliegen der Eltern für mehr Sicherheit der Grundschüler, hatten dazu auch Beschlüsse gefasst.

Erhöhte Polizeipräsenz gefordert


Elternratsvorsitzender Carsten Schelk hofft, dass sich mit der schraffierten Fläche die Situation entspannt. Es gebe aber immer noch einige Eltern, die über die Sperrflächen fahren, im Kreuzungsbereich kurz anhalten und ihre Kinder aussteigen lassen. Manche würden sogar an dieser Stelle ihr Auto parken. Die Polizei habe bereits Knöllchen verteilt. Der Elternratsvorsitzende wünscht sich eine erhöhte Polizeipräsenz, noch mehr Kontrollen müssten erfolgen. Zugleich appellierte er an die Eltern, auf den Sperrflächen nicht zu halten. Es gehe doch auch um die Vorbildfunktion der Erwachsenen. In unmittelbarer Nähe gebe es genügend Straßen, Schelk selbst parkt meist im Tiecksweg, bringt dann seinen Sohn zur Schule.

Blumenkübel als Sperre


Elternratsmitglied Axel Antkowiak hat vorgeschlagen, Blumenkübel auf die Sperrflächen zu stellen, das mache die Stadt aber nicht. Er sieht ein weiteres Problem an der Feuerwehrzufahrt zum Schulhof in der Kantstraße, wo zur gleichen Zeit Eltern mit ihren Fahrzeugen anhalten und Kinder auf dem Rad- beziehungsweise Gehweg aussteigen. Durch einen Klapppfahl könnte das Halten an dieser Stelle unterbunden werden. Der stellvertretende Schulleiter Egbert von Frankenberg schätzt die Verkehrssituation an der Kreuzung Wielandstraße, Schellingstraße mit den deutlich sichtbaren Sperrflächen als „übersichtlicher und verbessert“ ein. Es gehe jetzt darum, alle Eltern für das Thema zu „sensibilisieren“. An der Grundschule mit dem spanischen Zweig werden eigenen Angaben zufolge etwa 375 Kinder unterrichtet.

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