Stadtteilrundgang durch Eilbek und Hamm

Wann? 06.08.2017

Wo? S-Bahnhof Landwehr, S-Bahnhofs Landwehr, 22089 Hamburg DE
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Die Marienthalerstraße 63 - 103 in Hamm, 1924 Foto: Stadtteilarchiv Hamm
Hamburg: S-Bahnhof Landwehr |

Stadtteilinitiative zeigt die Stolpersteine und Lebensorte von NS-Opfern vor

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,mittlerweile liegen über 5.000 Stolpersteine in Hamburg – und es werden immer noch mehr. Lebensläufe, die unglaubliche Leidenswege beschreiben, zeugen von den Gräueltaten der Nationalsozialisten. Verschiedene Stadtteilrundgänge erinnern an Ort und Stelle an die Betroffenen. Am Sonntag, dem 6. August um 16 Uhr, führen wir unter dem Titel „Verfolgte Vielfalt – Juden, Demokraten, Behinderte ...“ zu ausgewählten Stolpersteinen in Eilbek und Hamm. Die Kosten betragen 5 Euro und sind bitte bar und passend zu entrichten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Ostausgang des S-Bahnhofs Landwehr. In der nahe gelegenen Hasselbrookstraße liegen allein neun Stolpersteine. In der parallel verlaufenden Marienthaler Straße wurden 25 Personen vom NS-Regime verfolgt. Unter ihnen ist auch Frieda Sternheim aus Hausnummer 77, die Mutter von Arie Goral-Sternheim, der nach dem Krieg ein bekannter Schriftsteller, Maler und politistischer Aktivist wurde. In „Jeckepotz“ schrieb er: „Denke ich an Mutter, so schmecke und rieche ich den Duft einer Speise, der mich an sie erinnert: Fliederbeersuppe. ... Denke ich an Mutter und Großmutter, so denke ich vor und über allem an ihr unvorstellbares Ende in Grauen, Verlassenheit und Todesqualen.“ Wer sich über alle Schicksale informieren möchte, kann dies mit Büchern der Landeszentrale für politische Bildung tun, die es für verschiedene Hamburger Stadtteile gibt. Einige können Sie im Stadtteilarchiv Hamm für 3 Euro erwerben.Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

Weitere Infos: Stadtteilinitiative Hamm e.V.
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