Umbau am Ruckteschell-Heim geplant

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Götz Rohowski (v.l.), Gabriele Swyter von der Stiftung Eilbeker Gemeindehaus, der Leiter des Ruckteschell-Heims, Philipp Kobus und Martina Pleyer von der Martha-Stiftung beim gemeinsamen Neujahrsempfang Foto: Grell
Hamburg: Friedenstraße 4 |

Neujahrsempfang der Stiftung Eilbeker Gemeindehaus. Flüchtlingskinder finden Platz in der Kita

Von Karen Grell
Eilbek
Mit einem großen Neujahrsempfang startete Eilbek im Ruckteschell-Heim ins bereits angebrochene Jahr 2017. „Für die Stiftung Eilbeker Gemeindehaus war das vergangene Jahr ein ganz besonderes, denn in der Geschichte der Stiftung gibt es eine bedeutsame Veränderung“, erklärte die Vorsitzende Gabriele Swyter. Es gebe jetzt eine Kooperation mit der Martha Stiftung, die seit Mai 2016 auch die Leitung des Ruckteschell-Heims übernommen habe. „Wir sind sehr dankbar für die vielen Menschen, die uns begleitet und die das Ruckteschell-Heim und den Tilemann-Hort in unterschiedlichster Form unterstützt haben“, bedankt sich Gabriele Swyter.
Auch von Götz Rohowski vom Tilemann-Hort gab es gute Nachrichten zum Jahresstart. Neun Kinder aus geflüchteten Familien konnten in der Kita aufgenommen werden: „Es läuft einfach richtig gut und übertrifft unsere Erwartungen“. Obwohl die Kita komplett ausgebucht war, habe man das Projekt möglich gemacht. Das Thema Flüchtlingsfamilien im Stadtteil war immer wieder ein Thema in der Arbeit des Tilemann-Hortes. Mit viel Engagement sei es gelungen, die Kinder zunächst in einer eigenen Gruppe in der Kita aufzunehmen und anschließend in die regulären Gruppen einzugliedern. Durch die Kooperation der Stiftung Eilbeker Gemeindehaus und der Marthastiftung ist auch das zunächst zurückgestellte Bauvorhaben für das Ruckteschell-Heim wieder ins Gespräch gekommen. „Noch gibt es keine ganz konkreten Termine“, meint Martina Pleyer vom Vorstand der Martha Stiftung, man sei aber wieder in der Planungsphase und im Laufe dieses Jahres sollen auch neue konkrete Bau- und Finanzierungspläne entstehen. In mehreren Schritten soll das Pflegeheim saniert werden. Die Baumaßnahmen sind notwendig geworden, weil die oberen Etagen im Haupthaus wärmeisoliert werden müssen.
Aktuell sei das Ruckteschell-Heim wieder sehr gut belegt und insgesamt wieder mehr Ruhe eingekehrt. Verbesserungen wurden neben den Sanierungen auch im Bereich der Pflegequalität erzielt. Mit Philipp Kobus hat die Senioreneinrichtung seit Mai des vergangenen Jahres einen neuen Leiter bekommen. Alle Beteiligten sehen den Plänen für dieses Jahr mit großen Erwartungen entgegen.
Wenn die Prognosen eintreten, wird es zum nächsten Neujahrsempfang schon viele konkretisierte Pläne für das Ruckteschell-Heim geben.
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