Interview Lounge: Mit "Crowdfunding" Autoren unterstützen

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Interview Lounge startet ein Crowdfunding-Projekt bei den Krautreportern

Video-Portraits mit AutorInnen im Internet. Mutige Fragen - bewegende Antworten. Die ganze Wahrheit über Bücher und ihre MacherInnen.

Literatur führt im Fernsehen immer mehr ein Schattendasein. Die Sender haben viele Kulturmagazine eingestampft oder Sendetermine auf die Zeit nach 23 Uhr verschoben, wenn die meisten Zuschauer bereits auf dem Sofa eingenickt sind. Dieses Vakuum wollen wir mit unseren Videos füllen - jederzeit verfügbar, nachhaltig, glaubwürdig, unabhängig.

Stichwort Unabhängigkeit: Im Auftrag von Verlagen zu arbeiten bedeutet immer auch, Marketinginteressen zu bedienen. Eine unabhängige Berichterstattung kann nur stattfinden, wenn Leser oder Zuschauer ein Angebot finanzieren. Da es leider keine Kulturflatrate gibt und wir vom Rundfunkbeitrag nichts bekommen, würden wir gern diejenigen bitten, die die Menschen hinter den Bücher kennenlernen möchten, unsere Produktionsarbeiten zu unterstützen.

Wir möchten jungen Autoren die Möglichkeit geben, ihre Bücher in Video-Interviews auf dem Internetportal "Interview Lounge" http://interview-lounge.tv vorzustellen und somit eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen. Unser Anliegen ist es, die Menschen hinter ihren Büchern zu zeigen, in all ihren Facetten, ihrem Können und Scheitern, ihrem Wünschen und Hoffen, ihren Freuden und Sorgen.

Der Buchmarkt ist in einer Umbruchphase. Die Digitalisierung hat das Publizieren demokratisiert, birgt Chancen, aber auch Unsicherheiten. Was heisst es heute, sich für einen schreibenden Beruf zu entscheiden? Wie gehen Anspruch und "Geldverdienen wollen" zusammen? Ist es überhaupt realistisch, vom Schreiben leben zu wollen, wenn die Einnahmequellen für Autoren immer geringer werden?

Für die Realisation eines Videos, d.h. für die Recherche (inkl. Lektüre des Buchs), bis zu eineinhalb Stunden Dreh und einem halben Tag Schnitt - benötigen wir 300 Euro pro Autor. Sollte ein höherer Spendenbetrag zusammenkommen, machen wir nicht ein Video, sondern zwei, drei, vier Interviews.
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