300 neue Parkplätze für Radfahrer

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An der Hoheluftbrücke parken Räder bald in solchen Boxen Foto: P-R Betriebsgesellschaft
Hamburg: U-Bahn Hoheluftbrücke |

Bike + Ride Hamburg: Zweistöckige Abstellboxen am U-Bahnhof Hoheluftbrücke geplant

Christian Hanke
Harvestehude
Frohe Botschaft für alle Radler, die den U-Bahnhof Hoheluftbrücke ansteuern. Voraussichtlich ab Ende des Jahres müssen sie sich keine Sorgen mehr um einen Abstellplatz vor dem Bahnhof machen. Auf dem östlichsten Teil der Straße Kaiser-Friedrich-Ufer wird eine Bike + Ride-Anlage für rund 300 Fahrradabstellplätze gebaut. Mit zwei weiteren Bügelanlagen in Isestraße und Schlankreye stehen bei Fertigstellung rund 400 Radabstellplätze im direkten Umfeld des U-Bahnhofs Hoheluftbrücke zur Verfügung. Derzeit sind es nur 176 Fahrradbügel. Weil der Bedarf mit dieser Anzahl nicht annähernd gedeckt wird, werden zwischen U-Bahnhof und Isebekkanal überall Fahrräder abgestellt. Die städtische P+R Betriebsgesellschaft baut am Kaiser-Friedrich-Ufer nicht nur rund 50 neue Fahrradbügel, sondern auch vier überdachte Doppelstockparker mit über 200 Plätzen sowie eine Sammelschließanlage für 24 Räder. Im Doppelstockparker stehen die Fahrräder in zwei Etagen übereinander. „Die Räder in der ersten Etagen können wie in einem Schubladen-Regal-System nach oben befördert werden“, erläutert René Wulff, bei der P+R Betriebsgesellschaft für die Bike+Ride-Anlagen zuständig. Man zieht die Einstellschiene, auf der die Räder im ersten Stock stehen, heraus, so dass sie wie eine Rampe mit dem unteren Ende auf dem Boden stehen, schiebt das Rad drauf und dann die Schiene mit Rad wieder nach oben. In der Sammelschließanlage werden 24 Räder gegen Entgelt in einer Art Container eingeschlossen.

Bauzeit bis Ende 2017

Rad- und Fußweg werden an die südliche Seite des Kaiser-Friedrich-Ufers verlegt, verlaufen dann zwischen der neuen Radabstellanlage und dem roten Klinkerbau. Der alte Radweg am Isebekkanal wird abgebaut. Hier verläuft aber unverändert ein Fußweg, die „Promenade“. Die P+R Betriebsgesellschaft hätte noch mehr Radabstellplätze am Nordufer des Isebekkanals bauen wollen, gleich neben der Hoheluftbrücke auf einem Parkplatz im Mansteinpark. Doch die Kommunalpolitiker im Bezirk Eimsbüttel votierten dagegen. Das war ihnen zu viel Fahrrad. Für die Zeit des Umbaus am Kaiser-Friedrich-Ufer werden Räder dort in einer provisorischen Anlage stehen können. Die neue Radabstellanlage wird voraussichtlich 500.000 Euro kosten und soll Ende des Jahres fertig sein.
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