Einbrüche nehmen zu

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Die noblen Altbauwohungen in Eppendorf sind bei Einbrechern besonders begehrt. Foto: Hanke

Polizei gibt Tipps zum Einbruchschutz

Eppendorf/Winterhude. Von Tag zu Tag wird es wieder dunkler. Zeitgenossen, die dunklen Geschäften nachgehen, wittern ihre Chance. Insbesondere die Einbrecher haben in den dunklen Monaten Hochkonjunktur. Sie nutzen gern die Zeit kurz nach Sonnenuntergang für ihre Diebeszüge, weil dann viele Bewohner noch nicht wieder zuhause sind.
Deshalb und weil die Wohnungseinbrüche in Hamburg in diesem Jahr stetig zugenommen haben, informiert die Polizei in den nächsten Wochen überall in Hamburg über die besten Möglichkeiten des Schutzes vor Einbrüchen. An Infoständen wird über die Wirkung von einbruchshemmenden Maßnahmen informiert. Sowohl über die Sicherheitstechnik in Sachen Türschlösser und -riegel kann man sich beraten lassen als auch über das richtige Zeugen- und Helferverhalten in einer gelebten Nachbarschaft. Immerhin haben derartige Vorkehrungen trotz steigender Einbruchszahlen im vergangenen Jahr in Hamburg dazu geführt, dass jeder vierte Einbruch im Versuchsstadium stecken geblieben ist. Doch immer noch scheuen viele Menschen die Kosten für die Anschaffung von Sicherheitstechnik, auch wenn Sinn und Bedeutung erkannt werden. In den dicht bebauten Altbauvierteln Eppendorf und Hoheluft und in Teilen von Winterhude, Harvestehude und Rotherbaum sind besonders die großen Altbauetagenhäuser gefährdet. „Die alten Doppelflügeltüren der Wohnungen in diesen Häuser, die oft noch verglast sind, lassen sich relativ leicht aufdrücken“, erzählt Manfred Kröger aus der Einsatzabteilung am Polizeikommissariat 23 in der Troplowitzstraße. Da in den Altbauwohungen in der Regel nicht gerade arme Menschen wohnen, gucken sich die Langfinger gern diese Häuser aus. (ch)
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