‚Hamburger Kräftiges’ fördert ökologische Gärten in Kolumbien - Bischöfin Fehrs terre des hommes Brot-Patin

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v.lks: Martin Gürtler (Präsident terre des hommes), Daniel Kiwitt (tdh Uni-AG), Anne Südekum (Effenberger Vollkornbäckerei), Bischöfin Kirsten Fehrs, Wolfgang W. Springer (Springer Biobackwerk).
„Ein Brot als Zeichen der Hoffnung und der realen Veränderung"

Hamburg, 01.12.2012: Ein Hamburger Bio-Brot fördert den ökologischen Anbau von Lebensmitteln in der Hauptstadt Kolumbiens. An diesem ungewöhnlichen Vorhaben der terre des hommes Uni-AG Hamburg und des Springer Biobackwerks kann sich ab sofort jeder in Hamburg beteiligen. Denn ab dem 01. Dezember gibt es in allen Filialen des Springer Biobackwerks ein typisches Hamburger Brot zugunsten der Ökologischen Kinderrechte.

“Das terre des hommes – Brot ist ein Zeichen der Hoffnung und zugleich der realen Veränderung”, sagt die Brotpatin, Bischöfin Kirsten Fehrs bei der Brotpräsentation in der Springer Backstube in Wandsbek. “Denn jedes hier verkaufte Brot kommt nicht nur denen zugute, die es verzehren, sondern auch dem Kinderrechtsprojekt in Bogotá”. Dort fördert terre des hommes die Partnerorganisation ‘Cactus’. Seit Jahren legen Familien in der 6,8 Mio - Metropole Gärten an, pflanzen Kartoffeln auf Schulhöfen, Bio-Gemüse in Kübeln in vielen Ecken der Stadt. “Sie tun dies nicht ohne Grund,” erklärt Daniel Kiwitt, Initiator der terre des hommes Uni-AG, “denn viele Frauen arbeiten als Blumenarbeiterinnen in den Gewächshäusern der Stadt. Pestizide schaden der Gesundheit dieser Frauen und ihrer Familien. Auch die Böden sind inzwischen vielerorts verseucht. Deshalb pflanzen die Familien ihre Beete an den außergewöhnlichsten Stellen in der Großstadt an, denn nur hier können ihre Lebensmittel vor schmutzigen Umwelteinflüssen bewahrt werden.”
‘Cactus’ vertritt die Arbeitnehmerrechte dieser Frauen, um sie z.B. vor den Pestiziden besser zu schützen und bringt zugleich den ökologischen Umgang mit der Umwelt als Unterrichtsthema an die Schulen. Das Ziel ist, noch mehr Familien zu Selbstversorgern auszubilden, denn einige können sogar inzwischen ihre Bio-Produkte vermarkten.

“So viel Du brauchst”, das Motto des Ev. Kirchentages 2013 in Hamburg, “das meint auch den sorgsamen Umgang mit Ressourcen”, sagt Bischöfin Fehrs und lobt zugleich den Gedanken, dieses Brot zugunsten der Schwachen einzuführen. “Denn mit dem Brot ‘Hamburger Kräftiges’ sollen die Rechte der Familien in Bogotá gestärkt werden”, erklärt Martin Gürtler, der Präsident von terre des hommes Deutschland. “Deshalb freuen wir uns über diese Kooperation mit dem Springer Biobackwerk ganz besonders.”
Mit den Worten der kolumbianischen Leiterin von Cactus, Aura Rodriguez, fügt Daniel Kiwitt hinzu, dass “mit jeder Bohne, die in den Beeten in Bogotá wächst, auch das Selbstbewusstsein der Frauen wächst” und meint damit das Selbstbewusstsein der Frauen, die unter “unwürdigen Arbeitsbedingungen in den Gewächshäusern arbeiten und durch die Pestizide unter zahlreichen Krankheiten leiden. Mit Cactus haben diese Frauen so etwas wie eine Gewerkschaft, die sich für ihre Rechte einsetzt.”

Das “Hamburger Kräftige – terre des hommes-Brot zugunsten Ökologischer Kinderrechte” ist ab sofort in allen Filialen des Springer Biobackwerks erhältlich.

Spenden für die Arbeit von Cactus und dem weltweiten Einsatz für Ökologische Kinderrechte können direkt auf das Spendenkonto von terre des hommes Deutschland, Ktnr: 700 800 700, Volksbank Osnabrück eG, BLZ 265 900 25, eingezahlt werden.

Weitere Informationen: www.tdh-unihh.de
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