Klosterstern - Irrfahrten der Radfahrer im Kreisverkehr

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Pfeile gegen Geisterradler führen in die Irre - es gilt "Ab auf die Straße"
Hamburg: Klosterstern |

Seit Anfang Mai zeigen zahlreiche Pfeile rund um den Klosterstern den Radfahrern, dass Sie die Wege nur gegen den Uhrzeigersinn - am rechten Straßenrand - befahren sollen, wie es im Rechtsverkehr ganz normal ist. Diese offenbar gegen Geisterradler gerichtet Maßnahme stiftet jedoch Verwirrung, denn Radfahrer sollen gemeinsam mit dem Autoverkehr die Straße und gerade nicht den engen Gehweg benutzen. Am Klosterstern und Eppendorfer Baum gefährden immer wieder Radfahrer die vielen Fußgänger auf den schmalen Wegen.

Lassen Sie sich als Radfahrer also nicht in die Irre führen. Fahren Sie auf der Straße! Die Benutzungspflicht der alten Radwege auf dem Gehweg wurde von der Polizei aufgehoben und die blauen Radwegschilder entfernt. Seitdem heißt es “Ab auf die Straße”, denn ohne blaues Radwegschild nach StVO gehören Radfahrer auch am Klosterstern offiziell auf die Straße. Dies ist im Sinne der Verkehrssicherheit, denn auf den engen Gehwegen kommt es immer wieder zu Konflikten mit Fußgängern und bei der Querung der Zebrastreifen zu gefährlichen Unfällen mit dem Autoverkehr.

Für mehr Sicherheit - Radfahrer "Ab auf die Straße"

Sicherer, bequemer und schneller queren Radfahrer den Klosterstern also zusammen mit dem Autoverkehr im zweispurigen Kreisverkehr, der für Auto- und Radverkehr ausreichend Platz bietet. Die Regel “Ab auf die Straße” gilt übrigens auch auf alle an den Klosterstern angrenzenden Straßen (Rothenbaumchaussee, Harvestehuder Weg, St.-Benedict-Straße, Oderfelder Straße, Eppendorfer Baum und Jungfrauenthal), die alle nur mit engen Gehwegen ausgestattet sind, deren Benutzung mit dem Rad gefährlich für Fußgänger und Radfahrer ist.

Mehr zum Thema:
- Informationen zu “Ab auf die Straße” finden Sie beim ADFC.
- Der § 2 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) regelt wo Radfahrer fahren sollen.
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