Haft und Berufsverbot für Neuochirurg wegen Betrug

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Neurochirurg (Foto: http://mrg.bz/kPMkRB)

Ein 51-jähriger Neurochirurg muß wegen Betruges in Millionenhöhe für drei Jahre hinter Gitter. Hat er sie Strafe abgesessen, darf er drei Jahre lang nicht als Arzt arbeiten

Das Gericht in Rostock sprach von "hoher krimineller Energie

Was war geschehen?

Der geständige Arzt war bei einer Abrechnungsprüfung der Krankenkassen wegen Abrechnungsbetrug aufgefallen. Es wurde ihm die kassenärztliche Zulassung entzogen, durfte also nicht mehr "auf Kasse" behandeln und abrechenen.

Daraufhin versorgte er nur noch Privatpatienten. Allerdings hatte er nicht so viele davon, daß dies seine Betriebskosten deckte. Der findige Arzt verkaufte daraufhin einfach bereits bezahlte Rechnungen an ein Inkassounternehmen und besserte dadurch sein Konto kräftig auf. Immerhin 1,5 Millionen Euro kamen so zusätzlich in die Kasse des Neurochirurgen.

Das ging natürlich nicht lange gut. Also setzte er sich in die Schweiz ab. Um dort aber eine Arbeitserlaubnis zu bekommen, musste er eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" des Gesundheitsamtes vorlegen können. Da er in Deutschland nicht mehr als Kassenarzt zugelassen war, hätte er die nicht bekommen.

Also fälschte er dieses Dokument und praktizierte fortan bis April 2013 im Kanton Zürich.

Aber das Finanzgebaren in Deutschland holte ihn natürlich irgendwann ein und er musste in Deutschland vor´s Gericht, wo er dann auch verurteilt wurde. Dabei wertete das Gericht die Urkundenfälschung als besonders schwerwiegendes Vergehen.

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