Mietrecht- Besichtigungstermin. Was darf ein Mieter?

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Oder: was darf ein Vermieter nicht? Rechtsanwältin Petra Wichmann-Reiß berichtet


Eine Vermieterin wollte einen Besichtigungstermin, der zur Inspektion der Rauchmelder vereinbart wurde, zur Besichtigung der gesamten Wohnung nutzen.

Der Mieter wollte das aber nicht und forderte sie auf, die Wohnung zu verlassen. Aber die Vermieterin weigerte sich. Daraufhin wurde sie von dem Mieter vor die Türe getragen!

Die Räumungsklage blieb erfolglos.
Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied in letzter Instanz, daß es nicht gestattet ist, die gesamte Wohnung in Augenschein zu nehmen, wenn nur ein Termin zur Inspektion der Rauchmelder vereinbart wurde.

Rechtsanwältin Petra Wichmann-Reiß sagt dazu:

Das Hausrecht eines Mieters ist sehr weitgehend. Solange gewisse Grenzen nicht überschritten werden.
Vorallem im vorliegenden Fall.
Der Vermieter versuchte sein Ansinnen gegen den erklärten Willen des Vermieters durchzusetzen und verließ die Wohnung nach Aufforderung nicht.

Sicherlich werden hier durch das Heraustragen der Frau die Grenzen des Üblichen im Rahmen der Notwehr überschritten.

Aber der BGH wertete die Gesamtumstände und hielt dies für noch zumutbar. Für die Rechtfertigung einer Räumungsklage sah das Gericht keinen Grund .

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