Reißverschlußverfahren

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Die Autofahrer in Hamburg erleben es täglich. Baustellen, Spurverschmälerung, einsortieren. Im Reißverschlußverfahren. Haben ja alle gelernt in der Fahrschule. Aber kaum jemand scheint sich noch an das Gelernte zu erinnenern.

Stattdessen werden Autofahrer behindert, die sich korrekt nach dem Reißverschlußverfahren einordnen

Also bis kurz vor das Hindernis fahren und dann die Spur wechseln.

Alltag ist: kaum wird ein Hindernis angekündigt, sortieren sich viele schon lange vor der Engstelle ein, der Stau wird immer länger, die andere Spur bleibt beinahe frei. Der gesamte Verkehr fließt langsamer, obwohl genau das durch das Reißverschlußverfahren verhindert werden soll.

Andere haben den Zeck und das Verfahren begriffen, fahren auf dieser Spur ganz nach vorne und müssen sich dann häufig als Verkehrsrowdy beschimpfen lassen. Oder sie werden einfach nicht "reingelassen", weil sie sich ja verkehrswidrig verhalten. Man muß sich an der Schlange ja schließlich hinten anstellen, kann doch nicht einfach vordrängeln!

Und doch verhalten sich gerade die Autofahrer, die sich erst kurz vor dem Hindernis einordnen, nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung. Im §7 StVo wird "die Benutzung von Fahrstreifen durch Kraftfahrzeuge" geregelt. Im Absatz 4 dieses Paragraphen findet sich das Reißverschlußverfahren genau beschrieben,

In Hamburg wird es durch die umfangreichen Baumaßnahmen noch für längere Zeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geben.

Empfehlen Sie doch dem nächsten, der Sie nicht "reinläßt" oder gar beschimpft einfach den Blick in diesen Teil der Straßenverkehrsordnung. Vielleicht hilft´s und der Verkehr kann wieder schneller fließen!

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