Der Protest der Strasse

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Den ewig gestrigen braunen Sumpf der Pegida und deren Ablegern aus anderen Städten eine geballte Abfuhr zu erteilen, diese Rechnung geht auf. Vielfalt statt Einfalt, Toleranz statt Intoleranz, Bunt statt Braun, dass ist die Gegenbewegung vieler Menschen mit Herz, Verstand und Verantwortung.

Die Veranstalter rechneten mit circa 1.ooo Teilnehmern, jedoch Hamburg hat geschätzte 4.500 Teilnehmer mobilisieren können. Am 31.01. geht der Kampf gegen Intoleranz weiter, um 13:00 Uhr, St. Pauli Landungsbrücken.
Horst Schneider, 55, Abgeordneter der Linksfraktion-Altona, als Veranstalter eingesprungen betonte : " Die Tegida - Kundgebung sei so keine politische Veranstaltung ".
Dieser Satz kann eigentlich so nicht hingenommen werden, denn gegen die fremdenfeindlichen Parolen von AfD, CSU, Pegida sowie gleichgesinnten Ablegern in anderen Städten aufzustehen, dies ist politisch, dies geht Alle etwas an die eine Verantwortung vor der deutschen Geschichte haben.
Politiker und Konzerne stehen in der Verantwortung das rechtspopulistische Parolen, weiterhin verantwortungslose Geschäfte der Rüstungslobby, Sozialabbau und staatliche Repression nicht mehr das politische Klima in Europa vergiften.
Kollektivschuld nein, die Verantwortung zu tragen brauner Gesinnung nicht die Strasse zu überlassen, noch politische Verantwortung, dass ist das Ziel einer Gegenbewegung, dass ist politisch.
Ebenso in anderen deutschen Städten gingen zahlreich Menschen auf die Strasse, gegen Intoleranz und faschistische Tendenzen.
Münster 10.000, Köln 8.000, Stuttgart 8.000 und in Berlin 5.000 Teilnehmer.
In Berlin stoppten Gegendemonstranten die " Bärgida - Veranstaltung ", den Ableger von Pegida, an der Fortsetzung der Demo, ebenso in Köln.
Ein weiteres Zeichen wurde gesetzt, am Brandenburger Tor, der Kölner Dom und anderen Wahrzeichen wurden die Lichter gelöscht.
Der Aufstand der Anständigen wächst, fehlt nur noch die Überzeugungskraft die mit einzubeziehen die ideologisch verblendet sind.

Das sich in vielen deutschen Städten der Protest der Strasse formiert, eine Bewegung wiederum eine Gegenbewegung hervorbringt, ist demokratisch.
Undemokratisch wäre es alle Teilnehmer hauptsächlich in die rechte Ecke zu stellen.
Eine gesellschaftlich politische Spaltung in zwei unversöhnliche Lager wäre der fatalste Weg, dass Ende der demokratischen Verhältnisse. Die Fehler entstehen meistens im Anfang einer Bewegung. PEGIDA und deren Ableger in anderen deutschen Städten hätten besser daran getan sich eine andere Wortwahl für ihre Bewegung auszusuchen.
Die unsägliche Bedeutung deren Kürzels hat schlussendlich dazu geführt, dass jene nicht verhindern konnten das sich Neonazis einreihen, soweit die Sachlage.
Die Demokratischen Verhältnisse sind einerseits dadurch gefährdet wenn die Fronten sich verhärten, dies ist spätestens Montag 05.01.15 geschehen, die Bereitschaft zu Gesprächen ist derzeit vertan.
Andererseits ist es undemokratisch die bewussten Ängste vor der Zukunft und der Gegenwart nicht aufzugreifen, dass Politiker mit Scheuklappen jede Auseinandersetzung meiden, dass Medien nur negativ berichten ist der Unterwanderung von ewig Gestrigen und unsäglich gewählten Schlagworten geschuldet.
Im Klartext jedoch will keiner den Neonazis, anderen rechten Demagogen, dass politische Feld überlassen, dies sollten alle PEGIDAS und TEGIDAS für sich in Anspruch nehmen. Vermittler ohne Todschlagargumente könnten die Wogen glätten, vielleicht in den nächsten Monaten, falls nie, dann wären Wir auf den Weg in längst vergangene Auseinandersetzungen auf der Strasse in Marschrichtung der Weimarer Republik.
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