Filterkaffee wieder im Trend – so bereitet man ihn richtig zu

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Filter-Kaffee
 
Filterkaffee

Der morgendliche Kaffee zum Frühstück gehört für viele Menschen zum täglichen Ritual ebenso dazu wie die Tageszeitung. Mehr als 150 Liter Kaffee trinkt jeder Deutsche durchschnittlich jedes Jahr. Vor allem aufgrund der belebenden Wirkung ist das Heißgetränk besonders beliebt. Zudem fördern die im Kaffee löslichen Ballaststoffe die Verdauung und regen die Magen- und Darmtätigkeit an. Die im Kaffee enthaltenen Antioxidantien stellen sogar einen wahren Jungbrunnen für den Körper dar und können vor verschiedenen altersbedingten Erkrankungen schützen. Schon seit längerer Zeit gilt der regelmäßige Kaffeekonsum nicht mehr als schädlich und die Kaffeeliebhaber können wieder ohne schlechtes Gewissen ihren Kaffee genießen.

Altmodisch und geschmacklos? Filterkaffee besser als sein Ruf


Während früher am Morgen Filterkaffee in der Tasse war und beim Kaffeeklatsch am Mittag ein Kännchen Kaffee bestellt wurde, gehören heute vor allem bei jüngeren Menschen italienische Kaffeespezialitäten zu den Favoriten. Das geht teilweise sogar so weit, dass Filterkaffee als altmodisch und geschmacklos angesehen wird. In den letzten Jahren haben Cappuccino, Espresso und Latte Macchiato dem klassischen Filterkaffee den Rang abgelaufen. Dazu beigetragen haben unter anderem die Kaffeevollautomaten, Espressomaschinen und Kapselmaschinen, welche die Zubereitung von Cappuccino und Co. in den eigenen vier Wänden deutlich erleichtert haben.

Allein im Jahr 2013 wurden mehr als 12.000 Tonnen Kaffeekapseln und mehr als 32.000 Tonnen Kaffeepads verkauft – Tendenz weiter steigend. Kapsel- und Padmaschinen sind eine einfache Lösung, um verschiedene Kaffeearten auch zu Hause trinken zu können. Vergleicht man die Kosten jedoch einmal, dann stellt man schnell fest, dass man deutlich draufzahlt.

Die Kosten im Vergleich:

• 500 Gramm Kaffeepulver kosten durchschnittlich 6 Euro
• 500 Gramm Kaffee in Pads kosten rund 12 Euro
• 500 Gramm Kaffee in Kapseln kosten ungefähr 70 Euro


Wer günstig seinen Kaffee genießen möchte, der sollte also in jedem Fall zum Filterkaffee greifen. Trotz der höheren Kosten ist die Beliebtheit der Pad- und Kapselkaffeemaschinen ungebrochen. Obwohl der Markt von immer weiteren Modellen überschwemmt wird, besinnen sich echte Kaffeeliebhaber wieder auf den Ursprung des Kaffeegenusses: den guten alten Filterkaffee.

Neuer Trend kommt aus New York

Für die ältere Generation ist das nichts Neues – die jungen Kaffeetrinker entdecken aktuell jedoch wieder ihre Vorliebe für den Filterkaffee. Bereits 2011 konnte der Klassiker in der US-amerikanischen Metropole als In-Getränk gesichtet werden. Mittlerweile schwappt der Trend auch zu uns herüber. Mit der einstigen dünnen „Plörre“ hat der heutige Filterkaffee jedoch nichts mehr gemein. Auch hier wird die Zubereitung in Profi-Hand gelegt und Mahlgrad sowie Durchlaufzeit perfektioniert.

Statt auf eine herkömmliche Kaffeemaschine setzen die New Yorker Barista wieder auf den Handfilter, den bereits unsere Großeltern aus Kunststoff oder Porzellan im Küchenschrank hatten. In den Handfilter kommt für die Zubereitung eine – möglichst geschmacksneutrale – Filtertüte. Anschließend füllt man 8 bis 10 Gramm des frisch gemahlenen Kaffeepulvers in den Filter und brüht dieses mit heißem Wasser auf. Ideal ist eine Wassertemperatur zwischen 92 und 96 Grad. Ist das Wasser heißer, dann gehen wertvolle Aromastoffe verloren.

Ebenfalls wieder modern ist die Karlsbader Kanne – auch Seihkanne genannt. Die Karlsbader Kanne besteht aus insgesamt drei Teilen. Das Kaffeepulver wird hierbei in ein Porzellansieb – den Brühaufsatz – gefüllt, das auf der Kaffeekanne sitzt. Das heiße Wasser wird portionsweise von oben in einen Aufsatz gegossen und läuft so langsam durch das Kaffeepulver. Da der Filter leicht verstopfen kann, sollten die Kaffeebohnen grob gemahlen werden. Da herkömmliches Kaffeepulver meist zu fein ist, sollten Kaffeeliebhaber hier selbst zur Mühle greifen.

Im Alltag ist diese Art der Zubereitung meist zu aufwändig und bringt gewisse Nachteile mit sich:

• Hoher Zeitaufwand für den Brühvorgang
• Kaffee muss selbst gemahlen werden
• Reinigung ist aufwendig
• Kaffee kühlt in der Kanne schnell ab

Wesentlich einfacher gestaltet sich hier die Zubereitung mit einer Kaffeemaschine.

Die richtige Kaffeemaschine für vollen Genuss

Kaffeemaschinen sind schon für unter 50 Euro im Handel erhältlich. Doch wie bei vielen Dingen im Leben, hat auch hier Qualität ihren Preisen. Als eine der Besten auf dem Markt gelten die Moccamaster Kaffeemaschinen aus dem Hause Technivorm. Gegen Ende der 1960er Jahre startete das niederländische Unternehmen die Produktion von Kaffeemaschinen für den privaten Gebrauch. Schon kurze Zeit nach dem Produktionsstart gelang es dem Hersteller, die Spitze in Skandinavien zu erklimmen. Auch in Europa und den USA konnte sich Technivorm erfolgreich etablieren und forcierte später zum Marktführer der US-amerikanischen Kaffeebranche.

Doch was unterscheidet die Moccamaster von anderen Filterkaffeemaschinen? Die Technivorm Kaffeemaschinen tragen das Gütesiegel des „European Coffee Brewing Centre“, das belegt, dass Qualität und Geschmack gleichermaßen überzeugen können. Im Gegensatz zu anderen Filterkaffeemaschinen sind die Moccamaster Maschinen mit einem Heizelement aus Kupfer ausgestattet. Die Brühtemperatur liegt bei dieser Maschine zwischen 92 und 96 Grad. Ideal also, um einen aromatischen und geschmackvollen Kaffee zu brühen. Auf der Warmhalteplatte kann der Kaffee bei einer Temperatur von 80 bis 85 Grad warmgehalten werden. Damit der Geschmack jedoch nicht verloren geht, sollte man den gebrühten Kaffee nicht länger als eine Stunde warmhalten. Ansonsten gehen Aromen verloren, die den charakteristischen Geschmack des Kaffees ausmachen.

Weiterführende Informationen hier..
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