Ein Könner auf der Gambe

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Thomas Fritzsch ist weltweit einer der reno- mmiertesten Gambisten Foto: wb/repro: jae

Konzert mit ungewöhnlichem Instrument

Norderstedt Es war ein großer Zufall, das der Leipziger Gambist Thomas Fritzsch im vergangenen Jahr in einer Sammlung zwölf Fantasien für Viola da gamba solo von Georg Philipp Telemann entdeckte.

Die Sammlung hatte Telemann im Jahr 1735 in Hamburg-Altona selbst herausgegeben, sie galt als verschollen. Nun stellt Thomas Fritzsch in Norderstedt diese Fantasien erstmals vor.
„Das wohl früheste Werk der Sammlung galt bei Generationen von Musikliebhabern als das verschollene Bernstein-Zimmer der solistischen Gambenmusik“, sagt der Gambist.
Thomas Fritzsch, in Zwickau geboren und inmitten der lebendigen Tradition sächsischer Kirchen- und Hausmusik aufgewachsen, gilt als Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und zählt heute zu den weltweit renommierten Gambisten. Die Gambe, erstmals im 15. Jahrhundert in Spanien zu hören, ist ein Streichinstrument mit sieben Saiten.
In den europäischen Konzertsälen ist Fritzsch ebenso zu hören wie in New York, Boston, Tokio, Seoul, Abu Dhabi, Dubai, Havanna, Jerusalem und Tel Aviv. - Eintritt: frei, um eine Spende für die Fahrtkosten des Künstlers wird gebeten. (jae)

Freitag, 1. Juli, 20 Uhr, Paul-
Gerhardt-Kirche, Altes
Buckhörner Moor 16
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