Gelungene Premiere der Revue „Willkommen“

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Susanne Jansen, Victoria Fleer und Anne Weber (v.l.) nach der Premiere Foto: Brinckmann

Das Hamburger St. Pauli Theater zeigt Stück über deutsche Willkommenskultur und Bedenkenträger

Hamburg So könnte es sich tausendfach abgespielt haben seit einem Jahr in Deutschland: die Honoratioren einer kleinen Gemeinde irgendwo in diesem Land begrüßen mit gut gemeinten Ratschlägen und Blasmusik, nicht ohne Humor, Flüchtlinge. Verzeihung Geflüchtete, wie Studentin Sandra in Franz Wittenbrinks („Sekretärinnen“) neuester Revue „Willkommen“ Moderatorin Charlotte Möller verbessert, und damit gleich die erste Dissonanz setzt. Das „Private Flüchtlings Organisations Komitee“ ist in einer Turnhalle angetreten, um die Neuankömmlinge aus verschiedenen Ländern und Kulturen zu begrüßen. So beginnt „Willkommen – Ein deutscher Abend“, der gerade im St. Pauli Theater Premiere hatte. Der langsame Zusammenbruch des hoffnungsfrohen Empfangskomitees, man ahnte ihn gleich, insbesondere der Alkohol bedingte Absturz der Moderatorin, berühren teilweise. Für die sehr guten Schauspieler, vor allem Susanne Jansen, Anne Weber, Stephan Schad und Victoria Fleer, gab es nach der Premiere minutenlangen Applaus. Bleibt zu hoffen, dass den wirklichen Empfangskomitees ein größerer Erfolg beschieden war und noch beschieden sein wird. (ch)

Weitere Infos: St. Pauli Theater
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