Stefan Iserhot-Hanke hat dritten Roman fertig

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Stefan Iserhot-Hanke mit einem neuen dritten Roman Foto: oj

„Rondeel“ erzählt von einem Familiengeheimnis im Nachkriegsdeutschland 

Von Olaf Jenjahn
Fuhlsbüttel
Gerade hat der in Fuhlsbüttel lebende Stefan Iserhot-Hanke seinen dritten Roman mit dem Titel „Rondeel“ herausgebracht. Der 52-Jährige erzählt darin die Geschichte des kleinen Frieder Tauber, für den die Welt nach dem Unfalltod des Großvaters, dem Besitzer einer großen Reederei, eine andere wird. Im Deutschland der Nachkriegsjahre kommen dem Heranwachsenden Fragen und Erkenntnisse. Und er entdeckt ein monströses Familiengeheimnis. „Einige persönliche Geschichten fließen immer in eine Geschichte. Jeder Autor öffnet sich etwas seiner Leserschaft“, sagt Iserhot-Hanke, der ansonsten auf seine Inspiration vertraut. „Die Ideen finden mich“, sagt er. G20, Terror, Flüchtlingsproblematik – aus den Katastrophen dieser Welt schöpft Iserhot-Hanke seine Ideen. „Als Autor ist man Beobachter. Auch meine Reisen und Erlebnisse fließen in die Szenen ein. Einen guten Roman zeichnet aus, was seine Charaktere bewegt“.

Unglücklicher Schüler

Vier Bücher hat Stefan Iserhot-Hanke bereits veröffentlicht: drei Romane sowie einen Band mit Erzählungen. „Im Alter von 16 Jahren habe ich jeden Tag ein Gedicht oder einen Song geschrieben. Das ging so lange, bis ich 20 war“, erzählt der gebürtige Sauerländer. In einer musikalischen Familie aufgewachsen besuchte Iserhot-Hanke die Waldorfschule, wurde dort aber nicht glücklich. Er durchschritt ein tiefes, emotionales Tal, bevor ihn Musik und Lyrik auffingen. Er komponierte und schrieb. Bis heute bestimmt diese Kunst sein Leben. Stefan Iserhot-Hanke bietet Musikunterricht für Geige und Klavier an und engagiert sich in der Jugendarbeit Tegelsbarg sowie in Kitas und Schulen. Auch hat er Kinder- und Jugend-Musicals geschrieben. „Wenn ich erfahre, wo ein Musical aufgeführt wird, setze ich mich gern in die letzte Reihe und schaue mir das an. Gefällt es den Leuten, gebe ich mich zu erkennen, wenn nicht, vielleicht auch“, sagt der Künstler mit einem Schmunzeln.

Lesung im Herbst

Der Kontakt zum Publikum ist Stefan Iserhot-Hanke wichtig. Überwältigt vom großen Zuspruch zeigte er sich kürzlich bei einer Lesung in Fuhlsbüttel. „80 Leute waren da, das fand ich phantastisch. Es gab drei rund 15 minütige Lesungen aus dem neuen Buch, dazwischen konnten die Besucher eine Videoshow erleben. Meine Frau und ich umrahmten das Ganze mit Geige und Klavier“, erzählt der Autor – immer noch begeistert. Im Herbst soll eine weitere Lesung in der neuen Lesestube am Krohnstieg stattfinden.

Stefan Iserhot-Hanke, „Rondeel“, 472 Seiten, 14,99 Euro, erschienen bei Books on Demand, erhältlich bei Amazon, Kontakt: hankest@gmx.net
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