Surminski liest in Ohlsdorf aus seinem Werk

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Der Schriftsteller Arno Surminski Foto: Krause

Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag

Ohlsdorf Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gab es in Deutschland auch am Ende des Zweiten Weltkrieges. Arno Surminski, in Hamburg lebender, vielfach ausgezeichneter Autor, war einer von ihnen. Er floh mit knapp elf Jahren aus Ostpreußen, nachdem die sowjetischen Sieger seine Eltern – der Vater war Bürgermeister des kleinen Heimatdorfs – deportiert hatten. Eigentlich wollte Arno auf die Rückkehr der Eltern warten. Doch als sich ein kleiner Treck aus seinem Heimatdorf Jäglack, – in seinen Werken taucht es als „Jokehnen“ wieder auf – in Richtung Westen in Bewegung setzte, fuhr er mit. Eine junge Frau mit Tochter nahm den elternlosen Jungen unter ihre Fittiche, macht später entfernte Verwandte des Kindes ausfindig und sorgte dafür, dass Arno Surminski in Trittau eine neue Heimat fand. Viele seiner Werke kreisen um Krieg, Flucht und Vertreibung. Am Sonnabend liest er auf Ohlsdorf. (fjk)

Sonnabend, 14. November 14.30 Uhr, Fritz-Schumacher-Halle des Bestattungsforums, Fuhlsbüttler Straße 756. Surminski liest aus „Als der Krieg zu Ende ging“ im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag. Im Anschluss Kaffee und Kuchen. Eintritt 10 Euro
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