120 Jahre Bürgerverein Fuhlsbüttel

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Im vergangenen Jahr hatte der Bürgerverein mit Gerhard Mewes den Trainer der „Knast-Kicker“ zu Gast Foto: wb
 
Michael Weidmann freut sich bereits auf das große Jubiläum Foto: oj

Ideen für Aktivitäten zum Jubiläum gesucht. Interessierte Mitstreiter können sich anmelden

Von Olaf Jenjahn
Fuhlsbüttel
Im September feiert der Bürgerverein Fuhlsbüttel – Hummelsbüttel – Klein-Borstel – Ohlsdorf sein 120-jähriges Bestehen. Sein Leitspruch „Der Gemeinde zum Segen, dem Verein zur Ehre“ hat bis heute Bestand und an Bedeutung nicht verloren. „Bürgervereine wurden Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet, weil die Menschen mitgestalten und sich einbringen wollten“, sagt Michael Weidmann, 2. Vorsitzender des Vereins. Am 1. September 1897 trafen sich 30 Fuhlsbütteler zur Vereinsgründung im Gasthof H. Bargmann, im ehemaligen Krughaus des Schleusenmeisterhauses. Hieß der Zusammenschluss anfangs Bürgerverein Fuhlsbüttel – Klein Borstel, schlossen sich etwas später auch der Ohlsdorfer- und der Hummelsbütteler Bürgerverein an. Vier Elemente prägen die Arbeit des Bürgervereins. „Er hat etwas Bewahrendes, stärkt die Kultur, legt Wert auf soziale Arbeit und bringt sich in der allgemeinen Kommunalpolitik ein“, führt Weidmann weiter aus.

Soziale Engagement

Rund 130 Mitglieder zählt der Bürgerverein aktuell, die Aktivitäten erstrecken sich dabei nicht nur auf die beliebten Skat- und Canastaabende, die alle zwei Wochen stattfinden sowie Kegel- und Wandernachmittage. Vielmehr sieht sich der Verein als Bindeglied zwischen den engagierten und aktiven Mitgliedern und den Menschen, die eng mit Fuhlsbüttel und Umgebung verwurzelt sind. Alljährlich präsentiert sich der Verein beim Sommerstadtteilfest von St. Marien, beim Sommerfest von „Pflegen & Wohnen Alsterberg“ und dem Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel. Zudem ist der Verein auch Kooperationspartner des Internationalen Bund und unterstützt die Sozialraumprojekte „Elterncafé“ und „Hamburger Tafel“ im Bezirk Hamburg-Nord.
Die Homepage hält eine große Vielfalt an Informationen über die Vereinsarbeit, aber auch die Geschichte des Vereins bereit. Mitglieder erhalten zudem die „Heimatzeitung“, die seit 1955 monatlich erscheint. „Unsere Mitglieder erhalten die Zeitung per Post, sie kann aber auch in einer der über 100 Auslagestellen im Gebiet bezogen werden“, sagt Schriftführer Manfred Sengelmann.

Neue Mitstreiter gesucht

Und natürlich setzt der traditionsreiche Bürgerverein, der der älteste seiner Art in Hamburg auf regionaler Ebene ist, auch auf neue interessierte Mitstreiter. „Wir suchen Leute, die sich nicht nur für kurzfristige Projekte engagieren, sondern die dauerhaft dabei sind“, sagt Weidmann. Auf den Mitgliederabenden im Gemeindesaal der Marienkirche (Am Hasenberge 44) werden Ideen für Aktivitäten gesammelt, wie das 120-jährige Bestehen in diesem Jahr gefeiert werden soll. „Es ist gut möglich, dass wir zu einzelnen Themen bestimmte Aktivitäten durchführen werden. Auch eine Sonderausgabe unserer Heimatzeitung ist denkbar oder ein historischer Vortrag. Aber eigentlich wollen wir in fünf Jahren unser 125-jähriges Jubiläum richtig groß feiern“, sagt Michael Weidmann.

Weitere Infos: Bürgerverein Fuhlsbüttel
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