2. Runde für Langenhorner Stadtteilkonferenz

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Einladung zur Stadtteilkonferenz: Michael Kuckhoff, Waltraut Rieck, Philipp und Joachim Tröstler (v.l.) vom achtköpfigen Vorbereitungskreis Foto: Haas

Am 17. November treffen sich wieder Anwohner, Initiativen, Politiker und Behörden zum Dialog

Von Waltraut Haas
Langenhorn
Premiere hatte die Langenhorner Stadtteilkonferenz im Frühjahr: 140 Langenhorner nahmen teil und begrüßten das neu gegründete Gremium, das mehr Bürgerbeteiligung ermöglichen soll. Es dient als Plattform für die Vielzahl von Anliegen und Initiativen der Bürger vor Ort und bietet den direkten Dialog mit Zuständigen aus Politik und Verwaltung. Die zweite Stadtteilkonferenz nimmt den Verkehr in den Fokus. „Dieses Thema entspricht einem mehrheitlichen Bedürfnis“, weiß Joachim Tröstler von Themenwünschen im Frühjahr. Der Stadtteilpastor arbeitet mit in einem achtköpfigen Vorbereitungskreis, der die Stadtteilkonferenz auf den Weg brachte und weiter fördern will. Ebenso dabei: Waltraut Rieck, DRK-Übungsleiterin und mittendrin im Thema. Das Problem ihrer Teilnehmer auf dem Weg zum Rotkreuzhaus etwa sei die zu geringe Taktfrequenz der Busse: Sie fahren zu selten, seien deshalb oft überfüllt. „Das ist schwierig für Menschen, die auf Gehhilfen oder Rollatoren angewiesen sind.“ Die fehlenden Querverbindungen im öffentlichen Nahverkehr würden ebenso thematisiert. Sämtliche Verkehrsteilnehmer sind eingeladen, ihre Anliegen vorzutragen: Auch der Blickwinkel von Radfahrern, Fußgängern und Autofahrern komme zum Zuge, betont der Leiter der Elbkinder-Kita Philipp Noss, ebenfalls engagiert im Vorbereitungskreis.

Bürger sollen mitmachen


Wie auch Michael Kuckoff, der in der „Initiative Stoppt Langenhorn73“ engagiert war. „Bürgerbeteiligung bleibt immens wichtig. Denn nichts darf über unsere Köpfe hinweg entschieden werden, auch nicht in Sachen Verkehrsplanung“, so Kuckoff. Bei der Stadtteilkonferenz könne man sämtliche Themen ansprechen – und zwar auf Augenhöhe mit Verkehrsexperten der Hochbahn und mit dem Leiter vom bezirklichen Fachamt Management des öffentlichen Raums. Weil der erhöhte Parkdruck von Pendlern für viele Langenhorner zu zunehmenden Problemen vor ihrer Haustür führt, steht auch der Geschäftsführer der P+R-Betriebsgesellschaft Rede und Antwort.

Zweite Stadtteilkonferenz am 17. November, 19 bis 21.30 Uhr, Schröderstift-Kapelle, Kiwittsmoor 26. Weitere Info: www.unser-langenhorn.de/stadtteilkonferenz

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