Auf den Spuren Hamburger Historie

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Foto von 1944 aus dem Archiv der Willi-Bredel-Gesellschaft: Cor de Bruin, vorn links im dunklen Trikot, auf dem Fußballplatz Heubergredder Repro: wh

Willi-Bredel-Gesellschaft öffnet ihre Türen am Tag der Hamburger Geschichtswerkstätten

Fuhlsbüttel Die Willi-Bredel-Gesellschaft öffnet ihre Türen zu drei Terminen. Am Sonntag, 9. Oktober, kann in der Zeit von 14 bis 16 Uhr die Geschichtswerkstatt im historischen Eingangsgebäude des ehemaligen Ohlsdorfer Freibads besichtigt werden. Zugleich wird auch die letzte erhaltene Zwangsarbeiterbaracke am Wilhelm-Raabe-Weg 23 geöffnet, die von der Bredel-Gesellschaft 1998 erworben und erhalten werden konnte. Hier informiert eine Ausstellung über die Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Am kommenden Sonntag wird um 14.15 Uhr eine neue Ausstellungstafel enthüllt, die an die Geschichte des holländischen Zwangsarbeiters Cor de Bruin erinnern soll. Er durfte nur deshalb in Hamburg Fußball spielen, weil viele Hamburger Sportler zum Militärdienst eingezogen waren. Außerdem bietet die Bredel-Gesellschaft um 15 Uhr eine Führung durch die Wasserkraftanlage Fuhlsbütteler Schleuse an. Deren 15-jähriges Bestehen bietet Anlass genug, Hamburgs einziges Wasserkraftwerk einmal genauer in Augenschein zu nehmen. Treffpunkt: Alsterbrücke, Am Hasenberge. Teilnahmegebühr: 5 Euro. (wh)

Weitere Infos: Willi-Bredel-Gesellschaft
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