Auftritt im Zirkus

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Im Zirkus „Wunder“ lernen die Kinder Akrobatik und Jonglieren mit verschiedenen Handgeräten Foto: blu

Ferienkinder übten beim NSV Jonglieren und Artistik

Von Claudia Blume
Norderstedt
Mit Schwung wirbelt Leni die bunten Tücher durch die Luft. „Das sieht ganz einfach aus, ist es aber gar nicht. Ich hab’ das Jonglieren nur ziemlich gut geübt“, sagt die Siebenjährige voller Konzentration. Eine Woche konnten Kinder zwischen sechs und 17 Jahren im Rahmen des Norderstedter Sommerferien-Passes im eigens kreierten „Zirkus Wunder“ dabei sein. Stefanie Vogel vom NSV zeigte den kleinen Artisten und Akrobaten, womit man das Publikum begeistern kann. „Dabei geht es nicht um hartes Training, sondern um Spaß an Bewegung, um Körperbewusstsein und Gleichgewicht sowie Neugier darauf, etwas auszuprobieren“, erklärt die Projektleiterin.

Am Trapez durch die Luft

Masami turnt derweil am Trapez, das von der Turnhallendecke der Grundschule Heidberg herabhängt. „Schau’ mal, ich mache ein Vogelnest“, ruft die Sechsjährige und schaukelt dabei leicht hin und her, „Zirkus finde ich toll und am liebsten mag ich es, wenn die Trapezartisten durch die Luft fliegen.“ In der Hallenmitte liegt eine blaue Mattenbahn, auf der es hoch hinaus geht. „Wir üben eine Pyramide, die wir unseren Eltern bei der Vorstellung zeigen“, erklärt Lara. Turnen findet sie gut, aber noch viel mehr Spaß hat sie mit dem Devilstick. Gekonnt wirft sie den Stab mit Hilfe zweier Handstöcke in die Luft und fängt ihn wieder auf. Mit einem Partner wird sie Sache noch spannender und so spielt sie Emma-Carlotta den bunten Stab zu – und so geht es unter Lachen immer hin und her. Wer möchte, kann sich von Stefanie Vogel auch in die Tricks im Tellerjonglieren einweihen lassen, auf einem Balancierbrett oder mit Diabolos üben, mit Bällen, Keulen und Ringen jonglieren. „Jeder kann testen, was ihm am besten liegt oder was er gerne lernen möchte – dabei muss man nicht jede Station absolvieren“, erklärt die Trainerin.

Weiteres Angebot



Die Anfänge des Jonglierens werden jedoch allen jungen Teilnehmern vermittelt – erst mit einem, später mit zwei oder sogar drei Bällen. Unter lautem Gejauchze fliegen die bunten Kugeln in der ganzen Halle herum. „Spürt einmal, ob sich die Bälle in beiden Händen gleich anfühlen. Wenn ja, dann habt ihr’s“, so die „Zirkusdirektorin“, die das Jonglieren perfekt beherrscht. Leni hat sich lieber wieder die Tücher geschnappt. „Die fliegen so schön – wie in Zeitlupe“, schwärmt die Kleine, „hoffentlich bekomme ich welche zu Geburtstag.“

Der Zirkus „Wunder“ „gastiert“ nochmals vom 24. bis zum 28. August in der Grundschule Heidberg. Anmeldungen für das Ferienpass-Angebot bitte vor Beginn im Rathaus, Zimmer 22, außer mittwochs von 8.30 bis 12 Uhr, donnerstags zusätzlich von 14.30 bis 18 Uhr
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