Barrierefreier Bahnhof

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Neben die Treppen wird der Fahrstuhl beim U-Bahnhof Ochsenzoll gesetzt. Ausbau 2015. Foto: Hamburger Hochbahn

U-Bahnhof Ochsenzoll wird 2015 umgebaut

Langenhorn. Die Hochbahn beschleunigt den barrierefreien Ausbau ihrer Haltestellen. In 41 von insgesamt 85 (45 Prozent) Bahnhöfen können ältere und behinderte Menschen sowie Mütter mit Kinderwagen schon bequem die Züge erreichen. In den nächsten zwei Jahren sollen weitere 16 Haltestellen hinzukommen.
Das bedeutet, dass sich das Tempo des barrierfreien Ausbaus verfünffacht. Gemeinsam mit dem Landes-Seniorenbeirat (LSB), der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen (LAG) und in Abstimmung mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation hat die Hamburger Hochbahn diese 16 Bahnhöfe ausgewählt. Die meisten werden viel genutzt und lassen sich relativ problemlos umbauen. Wie die Stationen Ochsenzoll und Kiwittsmoor. Der Umbau des Bahnhofs Kiwittsmoor erfolgt bereits in diesem Jahr.

Fahrstuhl

Ochsenzoll ist erst 2015 dran. In beiden Fällen wird der Fahrstuhl neben die Treppen gesetzt. Der barriefreie Ausbau der U-Bahnhöfe umfasst nicht nur den Einbau eines Fahrstuhls pro Bahnsteig, sondern auch eine Teilerhöhung der Bahnsteige zum niveaugleichen Ein- und Ausstieg an fest definierten Abschnitten der Haltstellen, den Einbau von Orientierungssystemen wie Schachbrettmuster und Rillenplattensystemen, die kontrastreiche Gestaltung von Bedienelementen und neue Beschilderungen.
Auch Sehbehinderten soll eine problemlose Nutzung der U-Bahnhöfe gewährleistet werden. Wenn das neuste Ausbauprogramm 2015 abgeschlossen sein wird, werden erstmals über die Hälfte aller U-Bahnhöfe, 63 Prozent, barrierefrei ausgebaut sein.
Bis 2020 sollen dann die noch verbliebenen Bahnhöfe folgen. Mit den Planungen für diese Haltestellen wird bereits begonnen. (ch)
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