Bilanz 2015: Tesa legt zu

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Tesa-Vorstandschef Robert Gereke (l.) und Finanzvorstand Jan Christoph Teetz bei der Pressekonferenz Foto: bf

Klebemittelhersteller setzte vergangenes Jahr 1,14 Milliarden Euro um

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt
Was für einen dicken Fisch sich die Stadt Norderstedt mit der Ansiedlung von Tesa geangelt hat, wurde jetzt bei der Präsentation der Geschäftsbilanz für 2015 deutlich. Demnach hat der Klebemittelhersteller, der Ende 2015 mit seinen 800 Mitarbeitern in Verwaltung, Vertrieb, Marketing, Technologie, Forschung und Entwicklung von Hamburg-Eimsbüttel in seinen neuen Zentralstandort nach Norderstedt gezogen ist, seinen Umsatz nochmals um 5,9 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro steigern können. Das betriebliche Ergebnis fiel mit 191,2 Millionen Euro um acht Millionen Euro besser als 2014 aus. Die Umsatzrendite des führenden Klebemittelherstellers sei mit 16,8 Prozent auf dem hohen Niveau der beiden Vorjahre geblieben, führten die Vorstände Robert Gereke und Jan Christoph Teetz erstmals in der neuen Zentrale in Norderstedt aus.
„Unser Wachstum ist stabil und hat sich in fast allen Regionen und Märkten positiv entwickelt“, sagte der neue Vorstandschef Gereke. Nur die Währungsschwankungen, insbesondere gegenüber dem US-Dollar und dem chinesischen Yuan hätten sich zum Teil gravierend ausgewirkt, sagte Finanzvorstand Teetz. So habe der fallende Euro das US-Geschäft allein um elf Prozent positiv beeinflusst, während er das China-Geschäft hingegen um 14 Prozent nach unten drückte. Nahezu sämtliche Mobilfunk-Konzerne gehören zum Kundenkreis von Tesa. Da gilt es nicht nur den Produktionsablauf termingerecht zu handeln, sondern auch den Informationsfluss zu managen.
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