CDU-Nord auf Sommertour

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Besuchten Einrichtungen im Bezirk Hamburg-Nord: die CDU-Abgeordneten Stephan Gamm, Dietrich Wersich, André Trepoll, Richard Seelmaecker und Jens Wolf (v.l.) Foto: Hanke

Christdemokraten wollen mit Verkehrsthemen und Bürgerbeteiligung punkten

Hamburg-Nord In der Verkehrspolitik läuft vieles falsch in Hamburg-Nord, finden die neuen CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Jens Wolf und Stephan Gamm. „Winterhude ist zum Experimentierfeld verkehrspolitischer Maßnahmen geworden“, sagte Jens Wolf, Abgeordneter für den Wahlkreis Eppendorf/Winterhude. Er nahm jetzt an der Sommertour der CDU teil, genauso wie der neue Fraktionsvorsitzende André Trepoll und vier Abgeordnete aus Hamburg-Nord, darunter der Erste Bürgerschaftsvizepräsident Dietrich Wersich. Sie besuchten vier Einrichtungen des Bezirks, unter anderem das Spielhaus Lokstedter Weg (Tilly) in Eppendorf und das Polizeikommissariat 33 am Wiesendamm besuchten.
Wolf und Gamm kritisierten die Busbeschleunigungsmaßnahmen im Mühlenkamp und im Hofweg und den Umgang von SPD und Grünen mit den dortigen Anwohnern. André Trepoll fand kritische Worte zur vom neuen Senat angestrebten Fahrradstadt: „Das ist eine klare Kampfansage an die anderen Verkehrsteilnehmer.“
Nach der desaströsen Niederlage bei der Bürgerschaftswahl im Februar sucht die CDU nun verstärkt den Kontakt zur Bevölkerung, um deren Sorgen und Nöte zu erfahren. Wolf räumte ein, dass dabei früher Fehler gemacht wurden. „Wir haben zu oft unsere Positionen dargelegt und die Reaktionen nicht abgewartet. Wir wollen jetzt erst einmal zuhören“, kündigte der Wirtschaftsfachmann der CDU-Fraktion an. „Wir wollen nicht nur kritisieren. Wir wollen zeigen, wie wir es besser machen“, versprach Richard Seelmaecker, der aus Langenhorn stammende justizpolitische Sprecher der CDU-Fraktion. Als dringendstes Problem in Langenhorn sieht Seelmaecker die städtebauliche Entwicklung mit Schwerpunkt Ochsenzoll, insbesondere die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen für Familien. Beim omnipräsenten Problem Flüchtlinge setzte sich Wolf dafür ein, die Neuankömmlinge nach ihren Fähigkeiten zu beurteilen, um sie durch Beschäftigungen entsprechend schnell zu integrieren: „Wir brauchen so viele Menschen und die Flüchtlinge können doch was.“ Durch die Zuspitzung ihrer Positionen will sich die CDU ganz allgemein profilieren, denn nur dadurch, weiß André Trepoll, wird Politik attraktiv. (ch)
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