CDU: Zu viele in Unterkunft

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Die Bezirksabgeordnete Martina Lütjens (CDU) hat in einer Pressemitteilung die geplante Anzahl der unterzubringenden Flüchtlinge kritisiert Symbolfoto: wb

Die ersten Flüchtlinge sollen Ende des Jahres auf das Gelände ziehen

Klein Borstel Auf dem Gelände des ehemaligen Anzuchtgartens des Friedhofs Ohlsdorf werden voraussichtlich rund 700 Plätze in Form einer Wohn-
unterkunft entstehen. Das hat die Sozialbehörde (BASFI) mitgeteilt. Die Bezirksabgeordnete Martina Lütjens (CDU), die selbst in Klein Borstel lebt, hat in einer Pressemitteilung die geplante Anzahl der unterzubringenden Flüchtlinge kritisiert. Sie bezweifelt, dass Kita und Schule die große Zahl der Kinder aufnehmen können. Ähnliche Befürchtungen äußerten einige Bewohnern
des angrenzenden Neubaugebietes wurden bei einem Vor-Ort-Termin gegenüber dem Wochenblatt. Gleichwohl wolle man helfen, und viele Klein Borsteler
Anwohner und Institutionen wie Heimatverein oder IG haben sich spontan vernetzt – auf der Facebook-Seite „Klein Borstel hilft“. Das öffentliche Unternehmen „fördern & wohnen“ wird die Einrichtung betreiben. Das Gelände wird abschnittsweise erschlossen. Die Behörde rechnet damit, dass die ersten zirka 250 Bewohner Ende des Jahres auf das Gelände ziehen können. (ba)

Info-Abend von Bezirksamt, BASFI sowie „fördern und wohnen“: Dienstag,
15. September, 17.30 Uhr, Aula der Albert-Schweitzer-Schule, Schluchtweg 1

Sprechtag der SPD, Sonnabend, 5. Sept., 9-12 Uhr. Stand: Tornberg/Höhe Hofladen, u.a. mit Dorothee Martin, Bürgerschaftsabgeordnete
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