Der ella-Umbau schreitet voran

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So soll das ella Kulturhaus nach dem Umbau im Frühsommer aussehen Animation: Architekt Trommer

Das neue Kulturhaus in Hamburg-Langenhorn wächst

Langenhorn „Ein Traum wird wahr“, sagt Kulturmanagerin Susanne Jung. Mehrmals in der Woche schaut die Leiterin des ella Kulturhauses an der Baustelle im Käkenflur vorbei. Ihre Erkenntnis: „Alles im Lot, die Arbeiten laufen auf Hochtouren.“ Vor einigen Tagen hat sie Freunde, Nutzer und Besucher im Ausweich-Quartier „ella‘s Wohnzimmer“, Käkenflur 16f, über den aktuellen Stand des Umbaus informiert. Das 2005 eröffnete Langenhorner Stadtteil-Kulturzentrum wird um etwa 50 Quadratmeter vergrößert und durch den Anbau einer Rampe im Eingangsbereich sowie die Schaffung eines behindertengerechten WC barrierefrei gemacht. Außerdem wird ein ebenerdiger Gruppenraum geschaffen. Den können Interessierte gegen ein geringes Entgelt für soziokulturelle oder nachbarschaftliche Veranstaltungen nutzen. Für die Künstler wird ein Backstagebereich angebaut, der von Gruppen und Kursen als Umkleide genutzt werden kann.

Fertigstellung im Frühjahr

„Der Umbau soll im Frühsommer fertiggestellt sein, die Einweihungsparty ist für Anfang September geplant“, verspricht Susanne Jung. Die Gesamtkosten betragen etwa 750.000 Euro. Das ella Kulturhaus wird wie bisher Platz für 95 Gäste haben, 80 Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder sind jährlich geplant. Wegen des Umbaus, der von der Kulturförderung Stadtteil Hamburg Nord bezuschusst wird, sind es im Jahr 2017 weniger. „Bis zur Fertigstellung werden wir jedoch vielfältige kulturelle Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Stadtteil bieten“, kündigte Susanne Jung an. Die Eigentümerin des Gebäudes, die Saga-Unternehmensgruppe, stellt das Kulturhaus für zehn Jahre mit Option auf nochmals zweimal fünf Jahre zur Verfügung. (jae)
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