Der Gratulantin die Ehre erwiesen

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Bezirksamtsleiter Harald Rösler gratulierte seiner Gratulantin Christa Rothmann höchstpersönlich Foto: Krause

Christa Rothmann bringt üblicherweise offizielle Glückwünsche vom Senat

Von Franz-Josef Krause
Langenhorn
„Ganz herzliche Glückwünsche . . .“ den Satz spricht Christa Rothmann mindestens einmal in der Woche, wenn auf ihr Klingeln geöffnet wird. Dabei ist die schlanke, in Fulda geborene Wahlhamburgerin nicht bei Lotto Hamburg beschäftigt und den Grund ihres Besuchs kennen die von ihr aufgesuchten Bürger alle schon seit Jahren. Seit 2004 ist sie der verlängerte Arm des Bezirksamts, die freundliche Hand, die im Namen des Senats gratuliert, wenn im Bezirk besondere Geburtstage oder Ehejubiläen anstehen. „Nach Hamburg bin ich der Liebe wegen gekommen“, berichtet Rothmann im Gespräch mit dem Wochenblatt „die ‚zweite Liebe‘ wurde das Bezirksamt, dem ich bis zu meinem 60. Lebensjahr die Treue gehalten habe!“ Bezirksamtsleiter Harald Rösler, einer der ersten Gratulanten an Christa Rothmanns 80. Geburtstag, erinnert sich: „Viele Kolleginnen und Kollegen haben es bedauert, dass Sie sich damals in den Ruhestand verabschiedet haben, denn bei Ihrer täglichen Arbeit in der Personalabteilung waren Sie auch so eine Art freundliche Visitenkarte des Bezirksamtes!“ Und so war es kein Wunder, dass man sofort an Christa Rothmann dachte, als 2004 für die ehrenamtliche Aufgabe, Bürgern zu besonderen Anlässen zu gratulieren, adäquater „Nachwuchs“ gesucht wurde.

Laudatio auf die Jubilarin


In seiner kleinen Laudatio führte Rösler aus „. . .es hat uns damals sehr gefreut, dass wir Sie dafür gewinnen konnten, für uns im Namen des Senats Alters- und Ehejubilaren in Hamburg-Nord mit der Überbringung der offiziellen Glückwünsche zu ehren. In den vergangenen zwölf Jahren ist im Mittel fast keine Woche ohne Ehrung vergangen. Hunderte von Hochbetagten haben Sie auf diese Weise kennen gelernt und sie in einer stets zugewandten und menschlich sehr angenehmen Art und Weise geehrt.“ Aus Rückmeldungen weiß der Bezirksamtsleiter, dass Rothmann bei ihrer „Zielgruppe“ eine regelreche Fangemeinde hat. Für diese Menschen ist die Botin im Auftrag des Senats ein Ehrengast, der mit besonderer Freude begrüßt wird.

Offizielle Gratulationen für Jubiläen


Und wie kommt man zu der Ehre, von Christa Rothmann besucht zu werden? „Besucht werden Bürger ab dem 100. Lebensjahr“, so Harald Rösler „die sind leicht über das Melderegister zu erfassen. Bei Ehejubiläen – beginnend mit der Goldenen Hochzeit – sind wir aber auf Hinweise aus dem Familien- oder Freundeskreis angewiesen!“ Anrufe nimmt in der Regel das Sekretariat des Bezirksamtsleiters entgegen. „Ich mag alte Menschen“, erzählt lächelnd die rüstige Seniorin „und habe große Freude am Gespräch mit meinen Jubilaren. Dabei nehme ich mir Zeit und höre zu. Das ist selbst im Festtrubel möglich!“ Ans Aufhören denkt Rothmann deshalb noch lange nicht. Sehr zur Zufriedenheit des Bezirksamtsleiters, der ihr wünschte „ . . . dass Sie noch recht lange Freude an diesem schönen Ehrenamt haben und noch vielen Jubilaren in Hamburg-Nord Freude bereiten können!“
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