Der Käkenhof feiert

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Zumba zum Mitmachen auf dem neu gestalteten Marktplatz am Käkenflur Fotos: nik
 
Bezirksamtsleiter Harald Rösler, Anwohner Klaus Reinhardt, Björn Grisse, Saga-Geschäftsstellenleiter Langenhorn, (v.l.) und der zehnte Längengrad durch den Käkenhof Foto: nik
Hamburg: Käkenflur |

Gelungenes Nachbarschaftsfest in Langenhorn auf neugestaltetem Marktplatz

Von Nicole Kuchenbecker
Langenhorn
Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern lud die Saga Unternehmensgruppe zur offiziellen Eröffnungsfeier des neu gestalteten Marktplatzes zwischen Bergmannstraße und Käkenflur. Der neue Käkenhof gefällt. Anwohnerin Rita Brandt ist voll des Lobes: „Das haben sie gut gemacht.“ Auch Bezirksamtsleiter Harald Rösler zeigte sich zufrieden: „Mir gefällt der neue Käkenhof ausgesprochen gut. Er wirkt einladend und gemütlich und ist ein richtiges Schmuckstück, um das man die Essener Straße in anderen Quartieren beneiden dürfte.“ Wolf-Heino Callies, der gemeinsam mit Ehefrau Anita und den Enkelkindern zu dem Fest gekommen war, zeigte sich ebenfalls zufrieden. Es sei schön hier zu leben und zu wohnen, sagte er. Doch was dem Ehepaar fehle, seien die Geschäfte. Damit standen sie nicht allein da. Bezirksamtsleiter Harald Rösler ging in seiner Ansprache darauf ein, sagte, auch er freue sich schon auf die neuen Läden Aldi und „hoffentlich“ auch bald von Sky. Dieser soll kurzfristig in den Käkenhof einziehen.

Fast einjährige Umbaumaßnahme


Gute zwölf Monate hatte die Umbaumaßnahme am Käkenhof gedauert. Ein Teil der rund 400.000 Euro teuren Baumaßnahme wurde von dem staatlich geförderten Rahmenprogramm Integrierte Stadtentwicklung RISE übernommen. Im November 2015 hatte die Saga die Nachbarschaft eng in die Planungen mit eingebunden; die Wünsche nach Bänken, Beleuchtung oder Begrünung in die Umsetzung mit einfließen lassen. Eine Idee stammte von Klaus Reinhardt (79), der die sichtbare Aufarbeitung des zehnten Längengrades anregte. Dieser verläuft nämlich direkt durch den Käkenhof und wurde nun mittels Basalsteinen optisch dargestellt (das Wochenblatt berichtete). Reinhardt, der auch im Stadtteilbeirat aktiv mitarbeitet, freute sich: „Das haben die gut gemacht. Es gibt ja schon andere Gedenksteine wie diesen. Doch ich bin zu frieden. Ich hoffe nur, dass es auch alles sauber bleibt.“ Damit Reinhardts Idee mit dem Längengrad „exakt“ verwirklicht werden konnte, ließ Landschaftsarchitekt Nicolaus von Hantelmann sogar einen Baum aus der Baumallee etwas versetzen.

Saga, Fluwog, Kulturhaus ella


Neben Saga und Fluwog stellten sich bei diesem Fest auch die benachbarten Institutionen wie das ella Kulturhaus vor. Der Spieltiger hatte einen Wasserspielplatz mitgebracht, während Spielpädagoge Martin Legge mit seinem Team fünf Spielstationen wie Leitergolf und Kröten-Werfen für junge und alte Menschen aufgebaut hatte. Der Bauspielplatz sorgte mit Stockbrot und Werkeln für Kurzweiligkeit. Musikalisch wurde der Käkenhof von der Band „Radau“ gerockt. Der Höhepunkt des bunten Festes. Die vier Musiker waren für die Kids das Größte. Publikumsnah tauchten sie in die begeisterte Kindermenge und auch die erwachsenen Zuschauer rockten mit und machten ordentlich Stimmung auf dem Marktplatz. Mit Radau startete die Saga ein erstes Event auf dem Platz. Weitere wie ein Mitmach-Zirkus im Sommer sollen folgen, so Björn Grisse, Saga-Geschäftsstellenleiter in Langenhorn.

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