Die Schönheit in der Stille auf dem Ohlsdorfer Friedhof

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Ohlsdorfer Rhododendronblüte Foto: fjk

Die Rhododendren blühen wieder

Ohlsdorf Mit den immergrünen Blättern prägt der Rhododendron das Gesicht des Ohlsdorfer Friedhofs. Feierlich ernst besetzen die gedrungen wachsenden, dunklen Pflanzen viele Ecken auf Ohlsdorf – schwingen sich gar bis auf Baumhöhe auf. Einmal im Jahr aber, je nach Witterung zwischen Ende Mai und Anfang Juni, versetzt das Gehölz den Garten der Toten in einen purpurlila gefärbten Blütenrausch. Die markante Farbe der ‚Rhododendron catawbiense Grandiflorum’ ist unverwechselbar. Dabei sehen Gärtner die Pracht mit gemischten Gefühlen. Denn wo Rhododendren stehen, da wächst kein Kraut mehr. Damit ähnelt sie dem ebenfalls im 19. Jahrhundert eingeschleppten ‚Drüsigem Springkraut‘ aus Indien. Der am historischen Wasserturm beginnende, gut ausgezeichnete „Stille Weg“ führt vorbei an eindrucksvollen Grabanlagen und lädt zum Eintauchen in eine purpurlila Welt ein. Langes Zögern ist nicht angebracht – die Blüte ist nur kurz und kann witterungsbedingt plötzlich enden. (fjk)
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