DRK-Mobil auf Tour

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Helferin Ilona Splitt nimmt Spenderin Birgit Bölk Blut ab Foto: tj

Angebot vor Ort veranlasst viele, spontan Blut zu spenden

Von Tina Jordan
Norderstedt
Gerade in den Sommermonaten werden Blutkonserven knapp. Um Menschen auch in der Urlaubszeit fürs Blutspenden zu gewinnen, tourt das DRK-Blutspendemobil gerade durch den Kreis Segeberg. Vor wenigen Tagen machte es Station vorm Arriba-Bad in Norderstedt. „Wir setzen bei solchen Aktionen auf die Spontanspender, das klappt meistens recht gut“, sagt Mitorganisator Jens Potenberg. Erste Spenderin war die Norderstedterin Birgit Bölk, die seit Jahren zum Blutspenden geht. „Mir passte dieses Mal der Sonntagstermin sehr gut, da ich in der Woche meist keine Zeit finde“, verrät sie.
Dass Menschen wie Birgit Bölk helfen ist wichtig, da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann. Dennoch sind Krankenhäuser durchgehend auf Blutkonserven angewiesen, unter anderem in der Geburtshilfe, bei Krebsbehandlungen oder Magen-Darm-Operationen. „Wir beliefern 90 Krankenhäuser in Schleswig-Holstein“, zählt Jens Potenberg auf. Der betont, dass Blutspender keine gesundheitlichen Risiken befürchten müssen. Die Blutmenge ist im Verhältnis zur Gesamtblutmenge des Körpers so gering, dass der Verlust vom Organismus schnell wieder ausgeglichen wird. „Wir entnehmen 500 Milliliter, das dauert in der Regel meist zehn Minuten“, verrät Ärztin Susanne Lyon, die vor der Blutabnahme zuerst alle medizinischen Fragen mit dem Spender abklärt. Laut einer Studie der finnischen Universität Kuopio kann Blutspenden sogar gesundheitlichen Risiken vorbeugen. Über neun Jahre wurden 2.862 Teilnehmer zwischen 42 und 60 Jahren beobachtet, darunter 153 Blutspender.

Nächster Spendetermin ist Donnerstag, 13. August, 15 bis 19.30 Uhr, in der Begegnungsstätte Kielortring 51
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