dwege auf die Fahrbahn verlegen

Anzeige
Hamburg: BRD | BETREFF: Lokalanzeiger vom 29. April 2015 Seite 1 und 3
Große Mehrheit für Radstreifen auf der Langenhorner Chaussee

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser,

zum Artikel: Große Mehrheit für Radstreifen auf der Langenhorner Chaussee
möchte ich mich folgend äußern

Das Verlegen der Radwege auf die Fahrbahn der Langenhorner Chaussee halte
ich für Leichtsinnig und nicht gründlich durchdacht.

Am Seitenrand der Langenhorner Chaussee befinden sich Bäume zwischen denen
Parkflächen für KFZeuge vorhanden sind.
Wenn auf der Fahrbahn neben diesen Parkflächen Radwege eingerichtet
werden, besteht für Radfahrer eine erhebliche Gefährdung, weil Fahrzeuge
welche die Parkflächen verlassen sollen den Radweg kreuzen müssen!!!
Hierbei kommt es unweigerlich zu Unfällen wie bereits in der Tangstedter
Landstraße zwischen der Langenhorner Chaussee und dem Krohnsstieg bereits
mehrfach geschehen ist!
Für überlegter halte ich das Einrichten von Parkstreifen für Kraftfahrzeuge anstelle von Radwegen. Dann könnten die Räume zwischen den Bäumen in Grünanlagen umgewandelt werden. Das würde auch im Sinne von den Grünen sein, oder?
Für sehr gefährdet halte ich Radfahrer/Innen welche auf Grund einer Behinderung ein Dreirad benutzen müssen.
Diese Räder haben eine Breite von 0,80 Meter.
Unverständlich ist mir, wieso Herr Kegat und andere Politiker sich für die Einrichtung von
Radfahrstreifen auf der Langenhorner Chaussee unter Wissen der Unfälle und Beinah-Unfälle auf der Tangstedter Landstraße, einsetzen können!
Das es zu Konflikten zwischen Fußgängern und Radfahrer – wie im Artikel
angegeben – kommt halte ich für absurd.
Es gibt in Hamburg genügend Gehwege welche von Fußgängern und Radfahrern
genutzt werden können ohne dass es dort zu Konflikten kommt.
Solche Einrichtungen mit dem Schild: „Radfahren erlaubt, Fußgängern ist
auszuweichen!“ gab es in alten Zeiten und auch noch in Zeiten der BRD.
Einräumen muss ich allerdings, dass es leider zu Unfällen zwischen
Fußgängern und Radfahrern häufig kommt, bei denen die Radfahrer einfach Unfallflucht
begehen und die Unfallverursacher nicht festgestellt werden können
und deshalb nicht zur Verantwortung gezogen werden können.
Dem könnte begegnet werden wenn Fahrräder mit Nummernschilder ausgerüstet
werden müssen und damit die Möglichkeit besteht, den Radfahrer durch
Anzeige und Strafantrag festzustellen.

Ralf Bollhorn
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige