Ein Haus für Pfadfinder

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Und schnipp: Die Langenhorner Pfadfinder Svenja Röhrig und Steffen Haesler eröffneten das neue Gruppenhaus nahe dem U-Bahnhof Kiwittsmoor Fotos: Biehl

Neues Holzgebäude am Kiwittsmoor ersetzt provisorisches Domizil

Hamburg. Mit dem symbolischen Durchschneiden eines roten Bandes haben die Langenhorner Pfadfinder am vergangenen Sonnabend ihr neu gebautes Gruppenhaus am Kiwittsmoor eingeweiht.
Mit dem Bezug des ganz aus Holz errichteten Gebäudes geht für die Jugendorganisation ein fünfjähriges Provisorium zuende: Seit Gründung der beiden Gruppen hatten die rund 40 Jungen und Mädchen zwischen sieben und 16 Jahren einen nicht benötigten Kunstraum an der Grundschule Stockflethweg genutzt. Künftig haben sie für ihre wöchentlichen Treffen ein eigenes Dach über dem Kopf. Das Gelände nahe dem Bahndamm gehört der Sprinkenhof AG und ist an die Vereinigung Jugendheim Langenhorn/Fuhlsbüttel vermietet, die auch die beiden Häuser der Jugend am Eberhofstieg (seit 54 Jahren) sowie Tweeltenbek (seit 53 Jahren) betreibt. „Gründungsmitglied der Vereinigung war damals Helmut Schmidt“, erinnert sich der Vereinsvorsitzende Uwe Sternberg.
Für das rund 160.000 Euro teure neue Haus wurde eine baufällige Holzhütte abgerissen, die vor einigen Jahren vom Verein Wandervögel aufgegeben worden war. Entstanden ist ein multifunktionales Raumwunder, in dem sich auf rund 60 Quadratmetern zwei Gruppen- und ein Werkraum sowie Küche, Dusche und Toiletten finden.
Die Sozialbehörde (BASFI) trägt mit 120.000 Euro den Hauptanteil der Baukosten. „Wir fördern das gerne, weil ehrenamtliche Jugendarbeit feste Standorte braucht“, sagte Christiane Boashie vom Sachgebiet Jugendverbandsarbeit der BASFI. (bcb)
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