Ein Sieg der Vernunft

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David gegen Goliath – mit einem Ergebnis, das sich sehen lässt. Martina Schenkewitz und Christine Schwebe freuen sich gemeinsam über den Erfolg Foto: Krause

Weiter freie Parkplätze am Foorthkamp

Von Franz-Josef Krause

Langenhorn So schnell kann es gehen: In der vergangenen Woche berichteten wir, dass 40 Parkplätze vor der kleinen Ladenzeile am Foorthkamp zu P+R-Plätzen umgewandelt werden sollten.

Es schien unumkehrbar, denn die 40 Parkplätze gegenüber dem U-Bahnhof Langenhorn Nord sollten das werden, was sie nach Aktenlage schon immer waren: P+R Plätze. Nach Senatsbeschluss sollten diese nur noch gegen Gebühr von HVV-Kunden benutzt werden dürfen. Die Saga-GWG fühlte sich nicht zuständig, die P+R-Gesellschaft war an Weisungen gebunden und auch die Polizei konnte nur auf die Aktenlage verweisen.
Durch die Nachfrage des Wochenblatts auf das Thema hingewiesen, hat sich Martina Schenkewitz, SPD-Abgeordnete der Bezirksversammlung Nord, der Sache angenommen. Mit Erfolg! Ihr Vorschlag, zumindest einige Plätze für den Kundenverkehr der anliegenden Geschäfte von der P+R-Regelung auszunehmen, ist nun Gegenstand der weiteren Planung. Dazu das offizielle Statement des Bezirksamtsleiters Harald Rössler: „Die vier Stellplätze vor der Ladenzeile werden nicht Bestandteil der P+R-Anlage und behalten ihren Status als Kurzzeitparkplätze.“
Gilt es leider nur zu oft im Wochenblatt bei erkennbaren Fehlentwicklungen sich in Nachhinein mit dem „Wundenlecken“ zu beschäftigen, zeigt dieses Beispiel, dass es auch anders geht. Am Foorth-kamp siegte zum Glück die Vernunft
„Meine Kunden und ich sind glücklich“ so Christine Schwebe, die mit ihrem Zeitungsladen besonders betroffen gewesen wäre. „Toll, dass es Frau Schenkewitz gelungen ist, vier Parkplätze weiterhin frei zu halten!“
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