Erbschaft in Afrika

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Christine Vollmer vor Ort in Ghana. Der Besuch dort hat sie davon überzeugt, mit anderen zusammen die Arbeit ihrer Tante fortzusetzen Repro: fjk

Hummelsbütteler Verein lädt zum „Ghana-Tag“ am 31. Mai

Hummelsbüttel „Sie haben geerbt!“ ist eine Nachricht, die aufhorchen lässt! Als Cornelia Zehnder, die langjährige Eigentümerin der Columbus Apotheke am Hummelsbütteler Weg im vergangenen Jahr, kaum im Ruhestand, überraschend starb, hat sie ihre Schwester Uta Herrning-Vollmer keine weltlichen Güter hinterlassen. Aber eine Aufgabe, die für die mit 68 Jahren verstorbene Apothekerin mehr als das war – eine Mission. 2010 hatte sie einen Verein gegründet und seither geleitet, der das Ziel hat, schulische Bildung im westafrikanischen Ghana zu fördern. Nicht mit der Gießkanne und überall, sondern in einer kleinen Stadt in der Nähe der Haupt- und Hafenstadt Accra. Denn dort hatte sie einen Partnerverein gefunden, der genau ihre Ziele verfolgt und – ein großer Vorteil über so lange Distanzen – vor Ort ansässig ist. Ein weiteres Argument – der Vereinsvorsitzende hat lange in Deutschland gelebt, spricht Deutsch und versteht „wie hier die Menschen ticken“. „Umgekehrt“ so Herrning-Vollmer „kennt er natürlich auch die Mentalität seiner Landsleute und kann so nicht nur Sprach- sondern auch Kultur-Mittler sein.“ Ehe sie aber im Verein das ideelle Erbe ihrer Schwester antrat, ist die Betriebswirtin mit Mann und Tochter jetzt über Ostern nach Accra geflogen, hat sich umgeschaut und Gespräche geführt.

Ergebnisse der Arbeit sorgfältig prüfen


Was sie dort erlebt und gesehen haben hat Tochter Christine, Lehrerin einer Inklusionsklasse, veranlasst in den Verein einzutreten, um ihre Mutter, die nun die 1. Vorsitzende ist, in der Vereins- und Vorstandsarbeit zu unterstützen. „Wir wollen behutsam vorgehen und die Ergebnisse unserer Arbeit sorgfältig überprüfen“, beschreibt Uta Herrning-Vollmer die Vorgehensweise „das sind wir den Menschen schuldig, die mit ihrem Geld unsere Hilfe in Ghana ermöglichen!“ Das könnten durchaus mehr sein. Deshalb lädt der Verein zu einem Ghana-Tag nach Hummelsbüttel ein. Bei Trommelmusik, Gospelgesang und Afrikanischem Buffet sowie Kaffee und Kuchen stellt sich der Verein vor und freut sich auf viele Besucher. (fjk)

Sonntag, 31. Mai, von 11.30 bis 14 Uhr Buffet (Anmeldung bitte unter 0176/80 86 92 04) und dann bis 17 Uhr auch unangemeldet bei Kaffee und Kuchen. Gemeindehaus der Christophorusgemeinde, Poppenbüttler Stieg 25. Weitere Infos unter www.fvs-ghana.de
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