Fotoprojekt in Langenhorn bald beendet

Anzeige
Fotografin Kristine Thiemann (vorn) setzt alles in Szene: Schüler, tanzende Langenhorner und die Jugendfeuerwehr Langenhorn Foto: nik
Hamburg: Tangstedter Landstraße 221A |

Schüler und Anwohner von „metropolen“-Projekt begeistert. Ausstellung für Mai geplant

Langenhorn Es war ein Geburtstagstreffen mit gleichzeitigem Fototermin – das metropolen-Projekt von Fotografin Kristine Thiemann mit 15 Schülern der Internationalen Vorbereitungsklasse der Fritz-Schumacher-Schule neigt sich dem Ende zu. In der Fritz-Schumacher-Siedlung trafen sie sich jetzt für ein (vor-)letztes Abschlussbild. Die Freiwillige Jugendfeuerwehr Langenhorn rückte zu einem besonderen Auftrag aus. Sie sollten am Wördenmoorweg die Bäume, die Bernd Brunhöver (79) vor 63 Jahren mit viel Tamtam als kleiner Schüler gepflanzt hatte, wässern. Es war ihr Geschenk an die Natur, während die Schüler musizierten und Langenhorner Gäste um den Baum tanzten. Auch Brunhöver machte mit, lehnend auf einer Bank sah er sich das Spektakel an. Erst vor ein paar Wochen hatte er den Kindern von dem damaligen Festakt erzählt, Interviews gegeben und sich in der Fotobox fotografieren lassen (das Wochenblatt berichtete).

Sponsoren für Weiterführung gesucht

Seit Jahren arbeitet Kristine Thiemann an ihrem „metropolen“-Projekt, bei dem Menschen ihre Umgebung und Mitmenschen, die in dieser Region wohnen, kennenlernen. Kulturagentin Kathrin Langenohl ist begeistert: „Dieses Gebiet ist nur ein Teil von Langenhorn. Man könnte noch viel mehr hier machen.“ Doch das Projekt, das im Sommer 2016 als Sommerferienveranstaltung begann, ist fast abgeschlossen. Es fehlt noch eine Wanderausstellung, die Ende Mai/Anfang Juni auf dem Langenhorner Marktplatz zu sehen sein wird. Sie wandert dann unter anderem zum Bezirksamt Hamburg-Nord und zu einem der Unterstützer, der Joachim Herz Stiftung an die Langenhorner Chaussee. „Es gibt noch soviel Potenzial in Langenhorn, dass ich mir sehr wünschte eine Möglichkeit zu bekommen, es weiterzumachen“, so die Fotokünstlerin, „denn wir waren ja noch gar nicht an der Langenhorner Chaussee. Wir haben so viel erfahren, was noch in Fotos inszeniert werden muss.“ Darum sucht Thiemann nach Sponsoren und finanziellen Mitteln, das Projekt weiterzuführen. (nik)

Lesen Sie auch: Langenhorner Jugend auf Spurensuche
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige