Gebäude an der Langenhorner Chaussee

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Die ehemalige Süderschule soll eine Erstaufnahmestelle für Jugendliche werden Foto: fjk

Sanierungen laufen bis Ende März

Langenhorn Um das große, leerstehende Schulgebäude an der Langenhorner Chaussee gab es immer wieder Spekulationen. Nachdem die „normalen“ Schüler in die inzwischen auch schon geschlossene Schule Flughafenstraße umgezogen waren, folgten Verwaltungsschüler. Dann kamen mit Verzögerung Asylbewerber. Weiter ging es mit einem Wasserschaden, der das Erdgeschoss unbewohnbar machte, sowie weiteren Leerständen. Drei Kindertagesstätten zogen in der Umbau- beziehungsweise Neubauphase in den ersten Stock. Ein Kulturzentrum sollte das Haus werden – Finanzierung unklar. Kam das Wort „Abriss“ ins Spiel, meldeten sich regelmäßig Unterstützer, die für den Erhalt plädierten. Im Frühjahr 2012 zeigte eine private türkische Schule Interesse – zog sich aber zurück, als der Umfang der Sanierungsarbeiten klar wurde. Warum, so wurde immer wieder gefragt, wird das Gebäude nicht als Unterkunft für Asylbewerber genutzt. Dazu bezog Bezirksamtschef Harald Rösler noch im September 2014 Stellung „Die Nutzung der Schule samt ihrer Freiflächen ist definitiv vom Tisch“, versicherte Rösler damals auf Nachfrage. Der „Landesbetrieb Erziehung und Beratung“, in Hamburg zuständig für die Inobhutnahme und Erstversorgung unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge, begann Mitte 2015 mit der Sanierung des Gebäudes. Die 1,8 Millionen Euro teuren Bauarbeiten sollen Ende März abgeschlossen sein. (fjk)
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