Geburtenplanung: Pille oder Bio?

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Die Langenhorner Anna und Christoph Rietmüller helfen bei der gesunden Familienplanung Foto: Krause

Langenhorner Ehepaar hilft mit „Sensiplan“ bei der gesunden Familienplanung

Langenhorn „Ich habe mich schon als Schülerin für ein gesundheitsbewusstes Leben interessiert. Meine Überlegungen blieben da nicht bei Lebensmitteln stehen. Und so war es selbstverständlich, dass ich, als ich meinen Mann kennenlernte, mit ihm gemeinsam besprochen habe, welcher Weg der Geburtenplanung für uns der richtige ist“, erzählt Anna Rietmüller. Die heute 29-Jährige und ihr vier Jahre jüngerer Ehemann Christoph standen der Pille skeptisch gegenüber und waren damit nicht allein. „Das ist unter uns jungen Frauen heute ein großes Thema. Keiner kann verbindlich sagen, was die Hormone mit dem Körper machen, wenn schon vierzehnjährige Mädchen regelmäßig die Pille nehmen.“ Immer mehr gesundheitsbewusste Frauen hinterfragen die Geburtenplanung mittels Hormonpräparaten. Sie treibt der Gedanke um, was sie ihrem Körper zumuten, wenn sie ihm über viele Jahre Hormone zuführen. Wie sinnhaft ist es, Bio-Produkte zu kaufen oder genveränderte Lebensmittel abzulehnen, wenn man dem eigenen Körper täglich selbst ohne Not Hormone zuführt?

„Sensiplan“

Die Riethmüllers sind überzeugt, dass es einen besseren Weg der Empfängnisverhütung gibt. „Familienplanung soll den Körper nicht schädigen. Deshalb habe ich mich schon vor vielen Jahren nach alternativen Methoden umgesehen und bin fündig geworden“, sagt die zweifache Mutter. Ihre Alternative heißt „Sensiplan“. Diese Methode steht für die Kombination aus intensiver Körperwahrnehmung und Fruchtbarkeitsbeobachtung. Anna und Christoph Riethmüller bieten jungen Paaren Hilfe bei der natürlichen Familienplanung an, denn sie haben sich neben ihrem eigentlichen Beruf zu Beratern auf diesem Gebiet ausbilden lassen. Damit bietet die Methode neben den Möglichkeiten der Familienplanung auch einen intensiveren Zugang zu den eigenen Körperabläufen. Benötigt werden lediglich Zyklusblatt, Thermometer, Bleistift und Radiergummi, ein Praxisbuch und ein Arbeitsheft sowie etwas Geduld und Freude an der Selbstbeobachtung. Auch wenn ein Kurs auf den ersten Blick mit 200 Euro kostenintensiv erscheint (Paare, Studenten, Azubis, Arbeitslose oder Eltern in Elternzeit erhalten einen ermäßigten Tarif), sollte man vergleichen. Die Pille kostet pro Jahr zwischen 66 und 200 Euro. (fjk)

Weitere Infos: Natürliche Familienplanung, E-Mail nfp-beratung.norddeutschland@t-online.de
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