Gottesdienst als intensives Erlebnis

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Das Mahnmal für die Opfer des Bombenkrieges steht im Zentrum der Veranstaltungen des Friedensfestes Foto: wb

Bischöfin Fehrs kommt zum 7. Ohlsdorfer Friedensfest

Ohlsdorf „Das Denken der Zukunft muss Krieg unmöglich machen“, forderte Albert Einstein (1879 - 1955). Offensichtlich bisher vergeblich. 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs greift das Ohlsdorfer Friedensfest Einsteins Forderung auf und verleiht ihr mit unterschiedlichen Veranstaltungen auf dem Friedhof Ohlsdorf Nachdruck. In einer Zeit, in der militärische Konflikte weltweit Millionen von Menschen dazu zwingen, ihre Heimat zu verlassen und Hunderttausende Flüchtlinge auch in Deutschland Schutz und Sicherheit suchen, ist es auch hierzulande unmöglich, die Begriffe „Krieg“ und „Frieden“ nur akademisch zu betrachten. Denn die Menschen, die in Deutschland Schutz und Sicherheit suchen, stoßen einerseits auf viele helfende Hände – andererseits aber auch auf verdeckte und offene Ablehnung. Besonders die Frage der Unterbringung wird auch in Hamburg kontrovers diskutiert. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass beim siebten Ohlsdorfer Friedensfest dem Themenkreis Flucht und Vertreibung besonderes Augenmerk geschenkt wird. Wenn in der Rückbetrachtung die besondere Situation von Kindern im Krieg fokussiert wird, dann rückt damit zwangsläufig auch das Schicksal der vielen Kinder in den Mittelpunkt, die heute unter Krieg und Gewalt leiden müssen. Für die Christen in Hamburg dürfte der Gottesdienst mit Bischöfin Kirsten Fehrs ein besonders intensives Erlebnis beim diesjährigen Friedensfest sein. (fjk)

Termine:
Sonnabend, 25. Juli, 14 Uhr „Kriegskinder und Kriegsenkel“ Podiumsdiskussion. Sonntag, 26. Juli,10.30 Uhr, Gottes-dienst mit Bischöfin Kirsten Fehrs. Sonntag, 2. August, 12.30 Uhr, Konzert mit „One Step Ahead“, 14 Uhr „Flüchtlingsbewegungen gestern und heute“ im Gespräch. Weitere Informationen: www.volksbund.de/veranstaltungen
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