„Hamburg Greeter“ feiern Geburtstag

Anzeige
Die „Hamburg Greeter“ sind eine tolle Truppe von Jung bis Alt Foto: wb

Einheimische zeigen ihre Stadt abseits der Touristenpfade

Hamburg Sie machen Werbung für Hamburg auf besondere, andere und persönliche Weise. Denn der Verein „Hamburg Greeter“ steht nicht für herkömmliche Stadtführungen, will auch den kommerziellen Anbietern keine Konkurrenz machen – sondern auf ehrenamtlicher und kostenloser Basis ein freundliches und weltoffenes Hamburg zeigen. Die „Highlights“ der Stadt werden deshalb auch bewusst ausgelassen. Gibt es doch so viel mehr Hamburg zu entdecken.

In New York „erfunden“

Vor 24 Jahren in New York „erfunden“ und mittlerweile in 33 Ländern und mehr als 130 Städten auf allen Erdteilen etabliert, zeigen Greeter ihren Gästen bei einem Spaziergang ein kleines Stück ihrer Heimatstadt und vermitteln einen privaten Einblick in Alltag und Leben. Denn wer eine fremde Stadt zum ersten Mal besucht, kennt das Gefühl: Man möchte so viel wie möglich sehen, weiß aber nicht, wo man beginnen soll. Hat man keine Freunde vor Ort, übernehmen die Greeter diese Rolle, frei nach dem Motto: Einheimische zeigen ihre Stadt.

Kein professioneller Fremdenführer

Greeter lieben ihre Heimat und begeistern sich für sie. Besucher empfangen sie wie Freunde. Gerne verschenken die Greeter ihre Zeit, um ihre Begeisterung für die Heimat weiterzugeben, zum Beispiel bei einem zwei- bis dreistündigen Spaziergang (Fahrräder und „Öffis“ werden auch benutzt) zu schönen Winkeln der Gegend, die nicht unbedingt in jedem Stadtführer stehen. Etwa urige Kneipen und versteckte Märkte. Entsprechende Wünsche dürfen, ja sollen die Gäste äußern. Ein Greeter ist kein professioneller Fremdenführer. Er empfängt seinen Gast in seinem Lebensumfeld und erklärt die Besonderheiten der Gegend mit Herz. Jeder Spaziergang ist einzigartig und steht unter dem Kennzeichen der Gastfreundschaft. Bei dieser Art von Kennenlernen steht die Begegnung im Vordergrund – deshalb ist die Gruppe auch auf maximal sechs Teilnehmer begrenzt. In den kommenden Tagen feiern die Hamburger Greeter ihren fünften Geburtstag. „Momentan sind wir 95 aktive Greeter“, sagt der Vorsitzende Klaus Bostelmann. Spätestens zwei Wochen vor der Ankunft in Hamburg sollte man sich anmelden und den Wunschtermin (besser mehrere Termine) für einen „Greet“ angeben. (to)

Weitere Infos: Hamburger Greeter
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige