Hamburgerin arbeitet ein Jahr in Ecuador

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Geburtstage müssen mit einem tollen Büfett gefeiert werden – so auch in Santo Domingo Foto: Kähler

Im Wochenblatt wird die 19-Jährige über ihren neuen Alltag berichten. Ihr Antrieb: Anderen helfen

Hamburg-Nord Nicola Kähler (19) arbeitet 7.700 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt ein Jahr lang für die Kolping Jugendgemeinschaft in Ecuador. Im Wochenblatt berichtet sie von ihren Erlebnissen. „Es war eine lange Reise nach Santo Domingo, von der ich jetzt aber schon genau weiß, dass sie sich gelohnt hat. Mit der Bahnfahrt von Hamburg nach Frankfurt fing alles an, dann der zwölfstündige Flug nach Bogotá in Kolumbien, Weiterflug nach dreistündigem Aufenthalt dort nach Quito (Ecuador) innerhalb von zwei Stunden. Nach einer achtstündigen Ruhephase in einem Kolpinghotel ging es per Bus in gut drei Stunden ins Kinderdorf Valle Feliz, meiner Heimat für die nächsten zwölf Monate. Mein Zimmer ist im Dachgeschoss und durch ein gemeinsames Badezimmer mit dem einer weiteren Freiwilligen verbunden. Es ist größer als gedacht. Insgesamt ist das Valle Feliz ziemlich groß und wunderschön angelegt. Die Häuser sind bunt und die Wände bemalt. Es gibt einen schönen Park mit Spielplatz und auch einen Sportplatz. Alles ist sehr gepflegt. Die Kinder sind so herzlich und niedlich hier. Alle begrüßen dich sofort mit einer Umarmung oder einem Kuss auf die Wange. Ich arbeitete von 8.30 bis 17.30 Uhr mit einer Stunde Pause. Vormittags spielen wir im Haus und draußen auf dem Spielplatz. Nachmittags gibt es eine Tanzstunde. Ansonsten stehen Haushalts- und Küchenarbeiten auf meinem Dienstplan. Das nahegelegene Ortszentrum kann man gut in etwa 15 Minuten zu Fuß erreichen. Es gibt einen großen Markt, wo es von Schuhen bis Früchten alles gibt. Ich muss mich noch ein bisschen eingewöhnen, auf die Kinder, das Klima, das Essen und den neuen Lebensrhythmus einstellen. Aber das wird schon. Ich freue mich sehr, hier sein zu dürfen.“ (wb)

Nicola Kähler hat ihr Abitur am Heinrich-Heine-Gymnasium in Poppenbüttel im Sommer gemacht. In unregelmäßigen Abständen berichtet sie für das Wochenblatt aus dem Kinderdorf Valle Feliz in Santo Domingo, der viertgrößten Stadt in Ecuador
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