Helfer in Langenhorn brauchen Unterstützung

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Freiwillige an der Flüchtlingsunterkunft Kiwittsmoor suchen Mitstreiter

Langenhorn Knapp 600 Menschen leben in den Containern des kleinen Flüchtlingsdorfes am U-Bahnhof Kiwittsmoor. Eine Gruppe von rund 40 Freiwilligen hat vielfältigste Aktivitäten zur Unterstützung entwickelt.
Die ehrenamtlich organisierten Gruppen brauchen neue Akteure, die helfen, die Angebote aufrecht zu erhalten. Die Hausaufgabenhilfe ist „etwas knapp besetzt“. Beständig scheint die Handarbeitsgruppe zu laufen, die mit bis zu einem Dutzend Frauen besucht wird, aber keine Kinderbetreuung leisten kann. Deutschkurse konkurrieren mit einem Angebot der Volkshochschule, dieser habe „die Struktur durcheinander gebracht“. Sehr aufwändig sei, den Leuten Lesen und Schreiben beizubringen – manchmal setzten knappe Räumlichkeiten Grenzen, Räume außerhalb des Camps hätten sich „nicht bewährt“, auch die Mund-zu-Mund-Propaganda sei nicht optimal. Schwierig ist die Begleitung von Flüchtlingen bei Behördengängen, „es melden sich immer weniger“. Für die Flüchtlingseinrichtung steht offensichtlich nur eine schlecht bezahlte Dolmetscherin zur Verfügung. Zu Sportangeboten in Hallen der Umgebung solle man die Flüchtlinge gezielt mitnehmen.Personalmangel herrscht auch bei der Arbeitsgruppe, die Ausflüge veranstaltet und die Arbeitsgemeinschaft, die in deutsche Werte und die Gesellschaft einführt. Wohnungs- und Arbeitssuche gestalte sich schwierig und es gibt „große Probleme, wenn jemand Mohammed oder Hassan heißt“. (fbt)

Der Runde Tisch wird zukünftig zweimal im Jahr veranstaltet. Wer sich in Kiwittsmoor beteiligen will, melde sich am besten unter der Mail
willkommen-kiwittsmoor@gmx.net
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