Hitzige Diskussion in Langenhorn

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Jutta Kirchhoff die Diskussion und hielt Beiträge aus dem Publikum fest Foto: Haas

Aktuelle Verkehrssituation im Quartier war das Hauptthema auf der zweiten Stadtteilkonferenz

Von Waltraut Haas
Langenhorn
Sie nutzten das neue Forum, um ihre Ärgernisse und Probleme zum Verkehr in Langenhorn öffentlich anzusprechen. Rund 75 Gäste kamen zur zweiten Stadtteilkonferenz in die Schröderstiftskapelle. Eigens geladene Repräsentanten aus dem Bezirksamt Nord, von HVV und Hochbahn und der städtischen P+R Betriebsgesellschaft waren dabei. Hamburg müsse nach dem Konzept der wachsenden Stadt enger zusammenrücken. Das betreffe vor allem Langenhorn, in dem bislang dünn besiedelten Stadtteil werde jetzt viel gebaut. Dem müsse die gesamte Infrastruktur angepasst werden, erklärte Egbert Willing vom Fachamt Management des öffentlichen Raums. Die aktuellen Verkehrsplanungen sollten dabei jedoch auch die Bedürfnisse der Langenhorner Bürger berücksichtigen, insbesondere die von Senioren und Kindern, so der Tenor der Diskussionsbeiträge.

Neue Buslinien gewünscht


Immer drei engagierte Anwohner betraten abwechselnd den „inneren Kreis“ und beteiligten sich eifrig an der Diskussion. Der seit kurzem gebührenpflichte P+R-Parkplatz am Foorthkamp und parkende Pendler in den Wohnstraßen erhitzten die Gemüter genauso wie schlechte Busverbindungen. Dringend erwünschte neue Buslinien von Ost- nach West-Langenhorn, die den Weg zu den Schulen oder zum Krankenhaus erleichtern könnten, haben jedoch schlechte Karten: Die Einführung einer Querverbindung sei schlicht unrentabel, erklärten die Vertreter von Hochbahn und HVV.

Schummerige Bushaltestelle


Anke Bartels wünscht Fahrradboxen an der U-Bahn-Station Kiwittsmoor. Astrid Ringel kritisiert lange Wartezeiten an schummerigen Bushaltestellen. Auch wird gefordert, Radwege auf die Straße zu verlegen. Die Langenhorner beratschlagten weiter über Brennpunkte. Einig sind sie bei der Forderung nach einem Tunnel für die Langenhorner Chaussee: „Deckel drauf, wie bei der Autobahn, das wär’s doch“, lautete ein Vorschlag.

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